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HSG spielt um Turniersieg

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Keine Chance für die TVH-Verteidigung: Der Wetzlarer Adam Nyfjäll setzt sich gegen mehreren Hüttenberger durch. Foto: Röczey © Röczey

Linden. Es bleibt ein ewig-junges Derby im mittelhessischen Handball, wenn die HSG Wetzlar und der TV Hüttenberg aufeinandertreffen. Längst schon nicht mehr in der gleichen Liga, dafür aber in der Regel beim Linden-Cup. Und auch heuer setzte sich in der Stadthalle Linden einmal mehr Erstligist Wetzlar mit 29:21 (14:10) gegen Zweitliga-Vertreter Hüttenberg durch.

Und das wieder einmal erst nach intensiver Gegenwehr des TVH.

HSG Wetzlar - TV Hüttenberg 29:21

Damit steht die HSG vor dem Turniersieg, wenn sie am heutigen Samstag um 20 Uhr in der Abschlussbegegnung des Turniers quasi zum Endspiel gegen den Ligarivalen Bergischer HC antritt. Die Bergischen Löwen hatten zuvor mit 27:27 vom Erstliga-Aufsteiger ASV Hamm getrennt, tags zuvor hatten die Grün-Weißen ihren Turniereinstand gegen Hamm deutlich mit 35:22 für sich entschieden.

Vor erneut prächtiger, aber längst nicht mehr proppenvoller Kulisse mussten beide Mannschaften erst einem Stromausfall in der Halle Tribut zollen. Und wie nicht anders zu erwarten, hielt der Zweitligist lange gut mit. In der elften Minute hatte Ian Weber seine Farben sogar mit 6:4 in Führung geworfen. Erst nach dem 8:8 durch Neuzugang Jonas Schelkner (21.) setzte sich der Favorit ab und ging mit einem verdienten 14:10-Zwischenstand in die Kabinen. Dafür verantwortlich waren hauptsächlich Anakin Suljakovic im HSG-Tor und ein immer zerfahrener werdendes Auftreten der Hüttenberger.

Und schon sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff war die Frage nach dem Derbysieger beantwortet. Domen Novak traf per Siebenmeter zum 20:12 für den Favoriten. Es spricht allerdings für die Truppe von Trainer Johannes Wohlrab, dass sie nicht aufsteckte. Sieben Minuten vor dem Abpfiff hatte Joel Ribeiro sogar zum 23:20-Zwischentand verkürzt. Mehr war aber nicht drin. Durchweg die Neuzugänge bei der Truppe von HSG-Coach Ben Matschke schraubten den Vorsprung noch auf den 29:21-Endstand.

Die Tore verteilten sich bei Wetzlar auf Mellegard (4), Rubin (2), Cepic (7), Novak (6/4), Fredriksen (1), Nyfjäll (1), Schelker (2) und Wagner (5). Bei Hüttenberg trafen Theiss (3), Schwarz (2), Kirschner (3), Schreiber (2), Weber (1), Opitz (2), Reichl (1), Kuntscher (2), Zörb (1), Hofmann (2/2), Fujita (1), Ribeiro (1).

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