Hüttenberger Ausrufezeichen

Lollar (mcs). Im letzten Spiel des Jahres hat die U23 des TV Hüttenberg in der Männerhandball-Landesliga (Mitte) ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Im Topspiel zweier bis dato verlustpunktfreier Mannschaften triumphierte das Team von Dirk Happel und Tim Spengler bei der HSG Lumdatal verdient mit 32:29 (15:15) und schloss eine perfekte Hinrunde damit mit dem sechsten Sieg im sechsten Spiel auf Platz eins ab.

HSG Lumdatal - Hüttenberg U 23 29:32

»Was wir heute in der Deckung geboten haben, war wirklich überragend. Damit haben wir Lumdatal den Zahn gezogen. Heute sind ein paar meiner Jungs zu echten Männern geworden, ich bin wirklich stolz auf meine Truppe«, lobte TVH-Coach Happel seine junge Mannschaft.

Die erste Halbzeit verlief völlig offen, wofür das Halbzeitergebnis (15:15) auch sprach. Allerdings bot es den Zuschauern doch unterschiedliche Läufe, denn nachdem Lumdatal zunächst besser in die Partie gekommen war (4:2, 7.), drehte Hüttenberg die Partie dank eines 4:0-Laufes (6:4, 10.). Gleiches gelang dann allerdings dem Team von Eike Schuchmann, das einen zwischenzeitlichen 6:9-Rückstand (17.) in eine 10:9-Führung (22.) umwandelte.

Nach dem Pausenremis blieb das Spitzenspiel bis zur 45. Minute, als Max Kühn zum 22:22 getroffen hatte, offen. Den dann folgenden entscheidenden Vorstoß der jungen Hüttenberger konnten die Gastgeber aber nicht mehr kontern. Nachdem Nils Tietböhl einen 4:0-Run zum 26:22 (50.) abgeschlossen hatte, war die Happel/Spengler-Truppe klar auf Siegkurs und brachte den Vorsprung am Ende auch souverän über die Zeit.

»Insgesamt war es wirklich ein gutklassiges Spiel, das lange Zeit auf Augenhöhe war. Wir haben uns im Angriff dann leider zwei, drei Fehler zu viel erlaubt und zudem Zeitstrafen kassiert, was der TVH ausgenutzt hat«, resümierte HSG-Coach Schuchmann.

Lumdatal: Solbach, Schneider - Kühn (5), Henke (1), Haack (1), von Bierbrauer, Schmitz, Rein (2), Schuster (8/6), Schlapp (2), Kern (1), Köhler (8), Heß (1), Vogel.

Hüttenberg: Machleit, Theiß - Stankewitz, Nandzik (1), Lins (5), Martin (1), Uth (3), Cosic (1), Dahlhaus (8), Wrackmeyer (5/1), Bährens (1), Rüpprich (3), Tietböhl (4).

Schiedsrichter: Eichner/Henkel (Wiesbaden). - Zeitstrafen: fünf (Henke zwei, Kühn, Köhler, Heß) - zwei (Uth, Bährens). - Siebenmeter: 6/6 - 2/1.

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