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Hungen/Lich läuft rund

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Gießen (pie). Nun hat es auch die HSG Kleenheim-Langgöns II erwischt. Am vierten Spieltag in der Handball-Landesliga der Frauen kassierten die Damen von Trainer Christian Manderla bei der TSG Oberursel mit 27:33 (13:19) ihre erste Saisonniederlage. Manderla führt die, aus seiner Sicht unnötige, Niederlage auf die schlechte Abwehrleistung seiner Mannschaft zurück.

»Wir waren überhaupt nicht vorhanden«, bemängelte er. »Ich habe verschiedene Abwehrkonstellationen ausprobiert, nichts hat gefruchtet.« So lag die HSG schnell mit 1:5 zurück, kam aber wieder auf 7:8 heran, was sich allerdings als Strohfeuer entpuppte. Oberursel hatte zu jeder Zeit das Spiel fest in der Hand und gab die Führung nie ab.

Tore Kleenheim-Langgöns: Wulf (11/8), Heidt (5), Paliga (2), Bretz (3), Wolf (2), Suchantke (3), Arch (1).

Der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen erging es kaum besser. Bei der 20:23 (12:13)-Niederlage gegen den SV Seulberg lag es vor allem an den eigenen Unzulänglichkeiten. »Mit 17 Fehlwürfen und zehn technischen Fehlern im Angriff kannst du kein Spiel gewinnen«, erklärte Betreuer Lars Will. Tore Dutenhofen/Münchholzhausen: Otto (7/4), Kaminski (1), Neumann (3), Naumann (4), Walter (1), Weimer (1), Hels (3).

Die HSG Hungen/Lich hat mit dem 32:20 (14:10)-Erfolg bei der TSG Leihgestern II den zweiten Tabellenplatz verteidigt. Die Gastgeberinnen erwischten zwar den besseren Start und lagen nach zehn Minuten mit 7:4 vorn. In der Folge drehte die favorisierte HSG aber auf, fand immer besser in ihr Spiel und ging mit einer Vier-Tore-Führung in die Pause. Im zweiten Durchgang war der Drops in der 42. Minute gelutscht - Carmelina Mulch hatte zum 23:13 genetzt. »Die zweite Halbzeit war gut«, lobte Trainer Tim Straßheim. »Schön war auch, dass alle Spielerinnen entsprechend ihrer Trainingsbeteiligung ihre angemessenen Einsatzzeiten bekommen haben. Wenn es dann am Ende nicht mehr so gut läuft, übernehme ich dafür gerne die Verantwortung.« Tore Leihgestern: Prauss (1), Voelkel (1), Junker (4), Käs (4), Walther (4/3), Sanchez Perez (1), Kunzig (1), Klarner (1/1), Port (1), Engel (2). Tore Hungen: Richter (6/2), Mitzkat (6/1), Knoblauch (5), Emely Nau (3), Mulch (3), Rink (1), Greta Nau (3), Steinruck (1), Schneider (4/3).

Auch im zweiten Derby des Wochenendes setzte sich der Favorit durch. Der TV Hüttenberg behauptet mit dem 31:16 (15:5)-Sieg seine Tabellenführung, während sich die HSG Wettenberg II auf dem letzten Platz wiederfindet. Der TVH machte von Beginn an Dampf und war nach 20 Minuten bereits auf 11:3 enteilt. Grundstein dafür war eine sehr gute Deckungsleistung, die Trainer Marc Langenbach hinterher lobte. »Fünf Gegentore in der ersten Halbzeit sprechen Bände«, meinte er, fand aber auch noch ein Haar in der Suppe. »Wir hätten meiner Meinung nach insgesamt sogar noch ein paar mehr werfen müssen.« Jammern auf hohem Niveau, da seine Damen doch mit einem soliden Auftritt punkteten. Es ist noch genügend Luft nach oben vorhanden, um auch in den Duellen gegen die unmittelbaren Tabellennachbarn bestehen zu können. Der Ligaprimus war für Wettenberg eine Nummer zu groß und auch am nächsten Wochenende dürfte es schwer werden, bei der HSG Eibelshausen/Ewersbach die rote Laterne wieder loszuwerden. Tore Wettenberg: Müller (3), Fischermanns (3), Schäfer (4), Krombach (1), Till (1), Weise (4/4). Tore Hüttenberg: Rüspeler (2), Seipp (2), Lisa Tietböhl (8), Naumann (4/1), Roos (3), Andermann (6/3), Braun (6).

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