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Im Expresstempo von Sieg zu Sieg

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Hüttenberg (mcs). Die U23 des TV Hüttenberg eilt in der Landesliga Mitte weiterhin von Erfolg zu Erfolg. Im Heimspiel gegen den TSV Griedel feierte das Team des Trainergespannes Dirk Happel und Tim Spengler beim 27:18 (15:8) nicht nur den zehnten Sieg im zehnten Saisonspiel, sondern sammelte auch zwei wichtige Zähler für die Meisterrunde ein, aus der nämlich auch der unterlegene Kontrahent trotz der Niederlage im Hüttenberger Sportzentrum nicht mehr zu verdrängen ist.

»Wir haben richtig gut angefangen, viele Stockfouls gegen den Griedeler Angriff hinbekommen und gute Lösungen gegen die überraschende 5:1-Abwehr gefunden «, lobte TVH-Coach Happel zunächst, kam dann auf die Phase kurz nach der Halbzeit zu sprechen. »Dann kommen wir aus der Kabine und kassieren direkt fünf Gegentreffer in Folge. Da waren wir einfach zu selbstherrlich, das war reine Kopfsache. Da musste ich in der Auszeit wirklich mal laut werden. Danach haben die Jungs dann wieder stark gespielt!«

Dass der TSV ohne die Siek-Brüder und ohne Thomas Grassl antreten musste, machte sich über die gesamte Spielzeit bemerkbar, vor allen Dingen in der eigenen Offensive. So trafen die Gäste erstmals nach sieben Minuten durch Constantin Jantos (2:1), nach nicht einmal einer Viertelstunde war der Tabellenführer nach Nils Tietböhls Treffer sogar schon auf 8:2 enteilt.

TV Hüttenberg U23- TSV Griedel 27:18

Bis kurz vor der Pause blieb es bei diesem Sechs-Tore-Vorsprung (14:8), ehe Hüttenberg mit einem Doppel-Kempa, abgeschlossen durch Nicolai Martin, zum 15:8-Pausenstand traf. Dieses Highlight zum Ende von Halbzeit eins und die deutliche Führung veranlassten die jungen Hüttenberger wohl dazu, das Spiel schon als gewonnen zu verbuchen. Doch die Griedeler hatten andere Pläne, kamen kampfstark aus der Kabine zurück und setzten zu einem 5:0-Lauf an. Nach 35 Minuten hatte Sandro Krüger auf 13:15 verkürzt.

Doch in der Auszeit rückte TVH-Trainer Happel seinen Mannen lautstark »den Kopf zurecht«, die durch Aron Nandzik und Tietböhl darauf wieder auf 17:13 stellten. Als dem TVH dann nach dem 18:15 (44.) ein 4:0-Lauf zum 22:15 (50.) gelang, war die Partie gelaufen. Da auch Torhüter Simon Böhne, der erstmals nach zweimonatiger Verletzung in der Schlussphase ran durfte, stark hielt, wuchs der Vorsprung der Hüttenberger bis zum Schlusspfiff weiter an.

Hüttenberg: Rüspeler, Böhne - Nandzik (1), Schäfer (1), Knorz, Lins (4), Martin (6), Uth (1), Dahlhaus (2), Wrackmeyer (5/4), Bährens (1), Rüpprich, Tietböhl (6).

Griedel: Hendrik Krüger, Heller - Vogel (2), Kuhl (2), Grieb, Kipp (2), Köhler, Marx (1), Jantos (6/2), Nuradini, Rejab (1), Sandro Krüger (4), Ohrisch-Then, Schepp.

Schiedsrichter: Schubert/Schulz (Hofgeismar/Grebenhain). - Zeitstrafen: fünf (Lins zwei, Uth zwei, Tietböhl) - fünf (Grieb zwei, Marx, Jantos, Nuradini). - Siebenmeter: 4/4 - 3/2.

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