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Im Tief gegen erstarkte Gegner

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Bad Nauheim (mol). Vier Niederlagem am Stück musste der EC Bad Nauheim in der Zweiten Deutschen Eishockey-Liga (DEL 2) zuletzt hinnehmen und liegt damit nur noch auf Rang sechs, dem letzten direkten Playoff-Platz. Nachdem inzwischen gut zwei Drittel der 52 Spiele umfassenden Hauptrunde absolviert sind, sind weitere Schwächephasen natürlich unerwünscht, um ein Abrutschen auf die Pre-Playoffplätze sieben bis zehn zu verhindern.

Am Wochenende nun warten mit dem Gastspiel beim Tabellenneunten EHC Freiburg (Freitag, 19.30 Uhr) und dem Heimspiel gegen den Siebten EV Landshut (Sonntag, 18.30 Uhr) zwei ganz wichtige Duelle gegen direkte Verfolger auf das Team von Harry Lange.

»Definitiv sind das wichtige Spiele für uns, denn mit Erfolgen kannst du die direkte Konkurrenz auf Distanz halten bzw. dich weiter absetzen. Aber wir wissen, wie eng es in dieser Liga zugeht und dass es keine leichten Spiele und Punkte gibt. Zudem befinden wir uns selbst natürlich in keiner guten Phase und müssen uns aus dieser einfach gemeinsam herausarbeiten. Dafür müssen wir aber von Anfang an da und bereit sein. Und das über 60 Minuten«, weiß der EC-Coach um die Bedeutung der nächsten Partien.

Wenn es nach den ersten Aufeinandertreffen gegen die beiden Kontrahenten geht, sieht es für die »Roten Teufel« zumindest gut aus, denn im ersten Vergleich in Freiburg gelang Mitte November ein 2:1-Erfolg, gegen Landshut wurde die erste Heimpartie Mitte Oktober mit 2:0 gewonnen. Doch die beiden EC-Gegner sind in den letzten Wochen stark unterwegs. So konnten die neuntplatzierten Freiburger ihre letzten drei Heimspiele gegen Ravensburg, Krefeld und Regenburg allesamt gewinnen und erzielten dabei 15 Treffer.

Noch besser ist derzeit die aktuelle Form der Niederbayern aus Landshut, die zuletzt sogar fünf Mal in Folge im eigenen Eisstadion die Oberhand behalten konnten und in den letzten zehn Partien nach Spitzenreiter Kassel Huskies ligaweit die meisten Punkte (22) einsammeln konnten.

Dementsprechend glaubt Bad Nauheims Trainer, vor allem auch ob der eigenen Schwächephase, dass für Zählbares harte Arbeit vonnöten sein wird. »In Freiburg ist es immer schwer zu spielen, das war auch im Oktober ein ganz enges Spiel. Und Landshut hat sich aus seinem Tief befreit, hat eine sehr gute Mannschaft und zuletzt richtig stark aufgespielt. So zurückzukommen stärkt ein Team zudem nochmal mehr«, befindet Lange, der weiß, worauf es für sein Team ankommen wird. »Ganz wichtig wird sein, dass wir defensiv wieder gut arbeiten. Sechs Gegentore wie zuletzt in Kaufbeuren dürfen wir uns nicht wieder erlauben, dann hast du keine Chance. Aber die Tormöglichkeiten, die wir sicherlich bekommen werden, müssen wir einfach auch wieder konsequenter nutzen. Auch daran klemmte es zuletzt!«

Personell sieht es vor dem Wochenende, dem sich am Dienstag direkt die nächste Partie gegen die Selber Wölfe anschließt, zumindest gut aus. Neben dem langzeitverletzt fehlenden Marc El-Sayed steht einzig hinter Philipp Wachter ein Fragezeichen. Welche »Abordnung« die Kurstädter noch von Kooperationspartner Kölner Haie bekommen, entscheidet sich wie gewohnt erst kurzfristig.

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