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Imposante Siegesserie führt in obere Gefilde

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Von: Patrick Olbrich

Oberkleen (pot). Auch von der krisengebeutelten HSG Baunatal, die, neben dem TuS Griesheim, bereits recht abgeschlagen am Tabellenende der Männerhandball-Oberliga Hessen rangiert, ließ sich die HSG Kleenheim-Langgöns am gestrigen Sonntagabend nicht zum Stolpern bringen.

HSG Kleenheim-L. - HSG Baunatal 31:24

Erneut auf Basis einer guten Abwehrleistung sowie konzentrierten 60 Minuten gewannen die Mittelhessen verdient mit 31:24 (14:9).

Schon früh legten die Kleebachtaler los und erhöhten in der elften Minute durch den treffsicheren David vom Hagen auf 7:3 zugunsten der Gastgeber. Während die Nordhessen im eigenen Angriff große Probleme im Aufbauspiel hatten, strotzten die Hausherren im Rahmen ihrer inzwischen 14:0-Punkteserie vor Selbstvertrauen und brachten dies auch auf die Platte.

Als Joshua Hantl kurz vor der Halbzeitpause einnetzte, hatte die HSG Baunatal selbst nur sieben Mal in die Kleenheimer Maschen treffen können (14:7). Im zweiten Durchgang fanden die Gäste zwar besser in ihr eigenes Offensivspiel, mussten aber häufig im direkten Gegenzug auch immer wieder Torerfolge des Heimteams hinnehmen.

In der 48. Minute hatte abermals Hantl auf 26:18 zugunsten der SGKL erhöht und damit bereits eine Vorentscheidung herbeigeführt. Die Hypothek von acht Treffern gegen die Baunataler war im letzten Spielviertel dann deutlich zu hoch, sodass sich auch nicht mehr viel ändern sollte. Damit rücken die Mittelhessen weiter vor und rangieren inzwischen auf dem siebten Tabellenrang, nachdem sie in der Hinrunde lange in den Tabellenkeller gerutscht waren.

Das nächste Duell erwartet die HSG dann am nächsten Samstag beim tabellarischen Nachbarn der TSG Offenbach-Bürgel, wo man theoretisch Plätze tauschen könnte.

Kleenheim: Jakob (1), Naß; Hoepfner (3/1), Hantl (2), vom Hagen (7), Woiwod, Kollmann (3), Leger (2), Patt (6), Friedrich (1), Frenko, Klein (2), Scheibel (4), Gast

Baunatal: Henkel, Lubadel; Kiekel (1), Oschmann (6), Martin (2), Heidig (2), Vogt (2), Schäfer (1), Rudolph (6/4), Dexling, Range, Hartung (1), Rietze (3)

Zuschauer: 120 - Schiedsrichter: Krick/Scholl (Darmstadt/Rüsselsheim) - Zeitstrafen: 8:8 (Hantl, Woiwod, Kollmann, Frenko ; Martin, Rietze, 2x Rudolph) -Siebenmeter: 3/1 : 4/4

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