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In Biebrich Fuß in die Tür bringen

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Auf eine alles andere als leichte Aufgabe blickt Thomas Turgut vom FC Gießen 2 angesichts des Auswärtsauftrittes in Biebrich. © Bär

Gießen (mol). Hat der FC Gießen II seine letzte Chance im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga Mitte am letzten Wochenende bereits verspielt oder bekommt das Schlusslicht nochmal einen Fuß in die Tür? Wenn ja, dann sollte dies aber schon möglichst morgen passieren, denn dem Team von Trainer Thomas Turgut gehen bei sieben Zählern Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz langsam, aber sicher die Spiele aus.

Doch am Maifeiertag wartet alles andere als eine leichte Partie, gastiert der FCG um 15 Uhr doch beim Tabellensiebten FV Biebrich um Goalgetter Orkun Zer.

FV Biebrich - FC Gießen II (Sonntag, 15 Uhr)

»In der ersten Halbzeit haben wir eigentlich gar nicht schlecht gespielt. Da war dann auch früh eine unglückliche Schiedsrichterentscheidung gegen uns dabei. Letztlich haben wir in der zweiten Halbzeit aber leider nicht mehr so richtig anknüpfen können, Cleeberg hat dann auch zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht«, resümierte der FCG-Trainer die bittere 1:3-Niederlage seines Teams im »Sechs-Punkte-Spiel« des vergangenen Wochenendes.

Wie die Gießener, so lagen die Wiesbadener zum Ende der Hinrunde auf einem Abstiegsplatz, die Punkteausbeute von damals 18 Zählern hat der FV bis zum heutigen Tage fast verdoppelt (35), auch weil zum Start der Rückrunde gleich vier Siege am Stück eingefahren wurden. Zuletzt gelang dem Team von Trainer Nazir Saridogan ein 5:0-Kantersieg beim SF/BG Marburg, ehe unter der Woche ein 1:1-Unentschieden beim SV Bauerbach folgte. 53 Tore haben die Südhessen im Laufe der Saison erzielt, nahezu unglaubliche 27 davon gehen auf das Konto ihres Torjägers Orkun Zer, der auch beim Hinspiel-5:2 im September doppelt traf.

Wollen die Gießener am Wochenende eine Chance auf Punkte haben, so muss der 32-jährige FV-Kapitän definitiv an der kurzen Leine gehalten werden. »Er ist ein absoluter Strafraumstürmer, hat ein bärenstarkes Kopfballspiel und einen starken Abschluss, egal ob mit links oder mit rechts. Es ist ganz klar, dass wir ihn als Team in den Griff bekommen müssen, wenn wir eine Chance haben wollen. Aber wir haben in der Rückrunde meist gut verteidigt, daher bin ich optimistisch. Es wäre schön, wenn wir mal in Führung gehen könnten und nicht immer hinterherlaufen müssten«, hegt Turgut noch einen Wunsch. Personell gibt es noch einige Fragezeichen, wie beispielsweise hinter Gabriel Gülec oder Leon Schneider.

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