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In der Offensive drückt beim Lottner-Team der Schuh

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Gießen (ral). Es wurde nichts mit dem zweiten Sieg in Folge. Zum Abschluss des Kalenderjahres 2022 kassierten die Oberliga-Volleyballer des USC Gießen eine 0:3-Niederlage in Hünfeld und gehen somit als Tabellenachter in die Weihnachtspause, die am 7. Januar mit dem Derby gegen den TV Waldgirmes II endet.

Hünfelder SV - USC Gießen 3:0 (25:21, 25:22, 25:21): Früh im ersten Satz bekamen die Gäste Probleme beim Sideout, was Hünfeld nutzte, um sich von 2:2 auf 6:2 abzusetzen. Diesen Vorsprung hielten die Gastgeber nicht nur, sie bauten ihn zwischenzeitlich aus (17:10, 21:15). Gießen verkürzte zwar, indem drei Satzbälle abwehrt wurden, aber Hünfeld machte nach der zweiten taktischen Auszeit den Sack zu. »Uns haben auf der Außenposition wieder wichtige Spieler gefehlt, dadurch fehlte der Angriffsdruck, die Bälle waren nicht tot oder landeten im Block«, sah Johannes Lottner in der Offensive das Hauptproblem.

Im zweiten Satz war der USC zu Beginn konzentrierter und erarbeitete sich einen vermeintlich sicheren Vorsprung (15:9), kassierte aber prompt vier Punkte in Folge. Noch beim 21:19 war der Satzausgleich in Reichweite, dann aber kippte das Geschehen (21:22) und mit drei weiteren Punkten am Stück holten sich die Gastgeber auch diesen Durchgang. »Die Annahme war eigentlich gut, aber wenn der Angriff nicht durchkommt, gibt es dann auch dort mal die Aussetzer.«

Achter mit acht Punkten

Damit war den Gästen der Zahn gezogen, im dritten Satz lagen sie wieder früh und deutlich zurück (1:6, 5:12). Auch ein Wechsel auf der Zuspielposition, Lottner kam für Calisir, brachte keine entscheidende Wende mehr, der Rückstand konnte lediglich verkürzt werden und Gießen musste ohne Satzgewinn die Heimfahrt antreten.

Mit acht Punkten, resultierend aus drei Fünfsatzsiegen und zwei Fünfsatzniederlagen, belegt der USC Rang acht, der derzeit noch den Klassenerhalt bedeuten würde, knapp vor der punktgleichen Vertretung von Orplid Darmstadt. »Gegen Orplid haben wir noch das Nachholspiel, das wir unbedingt gewinnen müssen. Natürlich sind wir mit dem bisher erreichten nicht zufrieden, aber nach den Abgängen war uns klar, dass es gegen den Abstieg geht. Wir müssen uns unsere Punkte ergaunern«, sieht Lottner auf sein Team noch eine schwere Rückrunde zukommen. Die erste Partie im neuen Jahr beschert in Rödgen das Derby gegen den Tabellendritten aus Waldgirmes (Hinspiel 1:3).

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