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In Dresden wieder im Konzept

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Dresden (wbe). So leicht lässt sich der EC Bad Nauheim in dieser Saison in der Deut-schen Eishockey-Liga 2 nicht aus dem Konzept bringen. Zwar unterlagen die Roten Teufel auf eigenem Eis im Hessenderby den Frankfurter Löwen mit 1:3 und verloren durch die Niederlage auch die Tabellenführung in der Liga, doch bereits zwei Tage später zeigten sich die Schützlinge von Headcoach Harry Lange wieder gut erholt.

Im Verfolgerduell bei den Dresdner Eislöwen entführten die Bade-städter durch einen 3:2 (0:1, 1:0, 1:1, 1:0)-Sieg nach Penaltyschießen zwei Punkte und verbleiben damit in der Spitzengruppe der DEL2.

»Das wird eine ganz schwere Aufgabe«, hatte Trainer Lange nach der Niederlage gegen Frankfurt am Freitagabend noch gewarnt, doch sein Team wirkte in Dresden unbeeindruckt von der 1:3-Heimniederlage. Im Duell »beste Heimmannschaft gegen stärkstes Auswärtsteam« zeigten die Gäste eine absolute Top-Leistung allerdings vor einer Geister-Kulisse, da keine Zuschauer zugelassen waren.

Am Ende konnte sich der Bad Nauheimer Headcoach über einen 3:2-Erfolg nach Penaltyschießen freuen. »Natürlich ist die Entscheidung im Penaltyschießen immer auch ein bisschen Glückssache. Wir haben allerdings vorher taktisch sehr gut gespielt und nur wenige Torchancen zugelassen. Am Ende konnten wir aber froh sein, dass wir die Overtime noch erreicht haben, als Dresden noch den Pfosten getroffen hat«, meinte Lange nach einer Partie, die mit wenigen Torchancen daherkam und über die gesamte Zeit auf Augenhöhe stattfand.

So blieb es auch in der Overtime, die torlos endete, so dass das Penaltyschießen entscheiden musste. Während auf Seiten der Dresdner nur Jordan Knackstedt traf, hielten Tobias Wörle und Taylor Vause mit ihren Treffern den Zusatzpunkt für Bad Nauheim fest.

Torfolge: 1:0 (13:47.) Kälble, 1:1 Jerry Pollastrone (31:31) 1:2 Eric Stephan (45:03), 2:2 Yannick Drews (45:17). - Penalty: 2:3 Taylor Vause.

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