1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

In Erlangen geht’s nur am absoluten Limit

Erstellt: Aktualisiert:

Dutenhofen (flo). Beim 25:25-Remis beim Spitzenreiter HSG Hanau haben die Drittliga-Handballer der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen U 23 bewiesen, was sie zu leisten imstande sind. Nun geht es zum nächsten Top-Team: Am Sonntag (15.30 Uhr, Karl-Heinz-Hiersemann-Halle) sind die Grün-Weißen beim Tabellenzweiten HC Erlangen II zu Gast.

HC Erlangen II - HSG Du/Mü U 23

»Wir müssen von der Bereitschaft, an unser Limit zu gehen, an den Auftritt in Hanau anknüpfen. Wenn uns das gelingt, sind wir nicht chancenlos«, meint Trainer Andreas Klimpke. Klar ist aber auch: Die Trauben hängen sehr hoch für die Ballwerfer aus Dutenhofen und Münchholzhausen. Die HCE-Zweite hat ihre letzten vier Heimspiele allesamt gewonnen, darunter auch jenes gegen den Tabellenführer aus Hanau. »Spielerisch und von der Besetzung in der Breite ist das die beste Mannschaft dieser Liga«, findet Klimpke. Das musste seine Truppe im Hinspiel bereits leidvoll erfahren: Zuhause gingen die Grün-Weißen sang- und klanglos mit 18:30 unter.

Die Partie ist nicht nur das Duell der beiden einzigen Bundesligareserven der Staffel, sondern auch das Kräftemessen zweier Ballermänner: Tarek Marschall, der 2019 von der HSG Hanau ins Fränkische gewechselt war, ist mit 102 Treffern der Top-Torjäger der Liga. Ole Klimpke, der am Sonntag 21 Jahre alt wird, folgt mit 76/8 Toren auf Rang vier. Die Mittelhessen wissen freilich, dass sie Erlangens Rückraum-Ass unbedingt bändigen müssen. »Wir werden versuchen, es im Kollektiv zu lösen«, sagt HSG-Coach Klimpke. Eine Manndeckung sei eher der Notfallplan. Denn: »Sonst entstehen für alle anderen, die auch gut ausgebildet sind, viele Räume.«

Klimpke, der noch um den Einsatz von Rechtsaußen Simon Belter (Quarantäne) bangt, befindet: »Das ist nochmal ein Spiel, in dem wir etwas holen können, aber nicht müssen.« Wohlwissend, dass es nach der Erlangen-Partie ernst wird für seine Truppe. In den dann noch verbleibenden drei Begegnungen gegen die HSG Bieberau-Modau, beim HSC Bad Neustadt sowie gegen den TV Gelnhausen gilt es, den direkten Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen.

Auch interessant