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In Walluf nicht die weiße Fahne schwenken

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Von: Rolf Birkhölzer

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Peter Bätzel Trainer SGK / Foto: fro © fro

Kinzenbach (bir). »Spätestens jetzt müsste jedem bei uns klar sein, dass wir mitten im Abstiegskampf stehen und unser Ziel nur Klassenerhalt heißen kann!« Die Aussage von Peter Bätzel belegt, dass zumindest der Trainer der SG Kinzenbach die Zeichen der Zeit für sein Team in der Fußball-Verbandsliga Mitte erkannt hat. Ob es die Spieler ebenso verinnerlicht haben, wird vielleicht morgen (15 Uhr) offenbar, wenn das Team aus dem Heuchelheimer Ortsteil bei der SG Walluf gastiert.

SG Walluf - SG Kinzenbach (So., 15 Uhr)

Nach der 1:4-Schlappe zuhause gegen den RSV Weyer, bei der vor allem gerade Tugenden wie Kampfgeist, Laufbereitschaft und Biss vermisst wurden, rangiert die SG nach 15 Spielen mit zwölf Punkten auf dem drittletzten Tabellenplatz, einem von fünf sicheren Abstiegsrängen. Nicht von ungefähr, weiß Bätzel: »Uns war gegen Weyer bewusst, dass es ein wegweisendes Spiel sein würde. Jetzt nachher muss man sagen, dass wir nicht die Tugenden und die spielerische Qualität auf den Platz gebracht haben, um als Sieger vom Feld zu gehen.«

13 Zähler mehr als die SG hat der morgige Gegner aus dem Rheingau-Taunus-Kreis auf dem Konto und belegt nach dem letzten 4:3-Erfolg in Burg Rang fünf. Das Team aus dem Weinbau-Gebiet hat zudem seit dem ersten Spieltag kein Spiel zuhause mehr verloren und ist zweitbestes Heimteam der Liga. »Klar, in Walluf ist es in unserer Situation eine enorme Herausforderung für uns, wir fahren als krasser Außenseiter dorthin. Aber ich bin nicht an dem Punkt, an dem ich die weiße Fahne schwenken will, wir wollen Zählbares mitbringen - nach dem Grundsatz, wenn man nichts zu verlieren hat, kann man nur gewinnen!«

Personell sieht es allerdings wieder heikel aus, denn neben den Langzeitverletzten Gian Nicolai (Achillessehnenentzündung) und Emre Yener (Schambeinentzündung) fallen Serkan Akin (Sprunggelenksverletzung) und Yannik Mohr (Muskelbündelriss im Oberschenkel) sicher aus, hinter dem Einsatz der erkrankten Laurent Kenne Wa, Sultan Safar, Marcus Purdak, Johannes Alber, Marius Jörg und Robin Sajonz stehen zudem noch Fragezeichen.

Aufgebot SG Kinzenbach: Flechtner, N. Mohr, Yildirim, Anker, Schmidt, Purdak, Ried, S. Alber, Safar, Güngör, Keller, P. Sajonz, Pantke, Kipper.

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