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Intensiver Start in Vorbereitungsphase

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Die Pause ist vorbei: Auch Gießens Trainer Daniyel Cimen darf jetzt wieder die Mannschaft dirigieren. © Ben

Gießen (tsu). In der vergangenen Woche am Freitag fanden die üblichen Leistungstests in Zusammenarbeit mit der Sportfakultät der JLU Gießen statt, seit Montag geht es wieder mit dem und am Ball zur Sache: Der FC Gießen befindet sich in der Vorbereitung auf die Restrunde der Regionalliga Südwest. In den ausstehenden 14 Spielen geht es für den Tabellen-17.

darum, im Klassement die zwei Punkte Rückstand auf den FK Pirmasens wettzumachen, der nach Lage der Dinge den ersten Nichtabstiegsplatz belegt.

Als »intensiv« beschreibt Trainer Daniyel Cimen die bisherigen Einheiten, wobei die Kondition grundsätzlich kein großes Thema ist. Die Pause war mit drei Wochen nicht besonders lange, außerdem hatten die Spieler für diesen Zeitraum individuelle Laufpläne zu erfüllen. Neben Standardsituationen im Angriff will Cimen mit dem Team vor allem an »Automatismen und Abläufen in der Offensive« arbeiten, bevor der Restart um Punkte am 12. Februar gegen den Bahlinger SC erfolgt. Das mangelhafte Offensivspiel war oft der Knackpunkt im ersten Saisonabschnitt. Kein Wunder: Giuseppe Burgio, Nejmeddin Daghfous und Aykut Öztürk waren in der Hinrunde häufig ausgefallen, das japanische Trio Ryunosuke Takehara, Takero Itoi und Ko Sawada überdies lange nicht spielberechtigt gewesen, sodass in puncto Torgefahr und Eingespieltheit im vorderen Drittel einiger Nachholbedarf besteht. Das belegt auch die schwächste Ausbeute der Liga mit lediglich 20 erzielten Treffern.

Die Pandemie mit der deutlich ansteckenderen Omikron-Variante soll dem FCG dabei nach Möglichkeit nicht derart in die Quere kommen, wie nun beim Ligarivalen TSV Steinbach Haiger geschehen. Sage und schreibe 13 Spieler hat es dort erwischt, der Trainingsbetrieb ist aus diesem Grund aktuell unterbrochen.

Die Gießener können dagegen momentan ihr anvisiertes Programm absolvieren, zwei positive Fälle gab es jedoch auch schon zu verzeichnen. Ein Spieler befindet sich noch in Quarantäne, der andere Akteur konnte mittlerweile zur Mannschaft zurückkehren, die vier Testspiele vor der Brust hat. »Die Gegner sind dabei ausgewogen«, findet der Coach. Den FSV Mainz 05 II, ein Aufstiegskandidat, und Schott Mainz (Samstag, 22. Januar) kennt man aus der Regionalliga. Zum Aufeinandertreffen »in Freundschaft« kommt es, weil Hin- und Rückspiel jeweils schon absolviert worden sind. Zudem stehen Tests gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz (29. Januar), die den Sprung in die 4. Liga anpeilt, und den SC Walgirmes (5. Februar) an. Orte und Uhrzeiten sind für diese Partien noch nicht festgelegt.

Los geht es heute gegen den Bundesliga-Nachwuchs der Mainzer, Anpfiff ist um 14.30 Uhr auf dem Kunstrasen an der Miller Hall in Gießen - Zuschauer sind Corona bedingt nicht zugelassen. Fehlen werden Stürmer Giuseppe Burgio (Faserriss), der übernächste Woche ins Training einsteigen soll und Dennis Owusu (OP eines Abszesses am Oberschenkel), der sehr bald zumindest wieder Laufeinheiten absolvieren dürfte.

Im Aufbau befindet sich Niclas Mohr. Derweil erhält Mittelfeldmann Nikita Marusenko, der von Cimen im November aus disziplinarischen Gründen degradiert worden war, eine neue Chance. In Sachen Personal baut der FC Gießen auf den vorhandenen Kader. Cimen: »Wir halten zwar Augen und Ohren offen, aber im Moment ist nichts geplant, was Zu- oder Abgänge anbelangt.« Wenn auch ein altbekannter Neuer am Start ist: Marcel Niesner verstärkt das Trainer-Team. Bisher war Niesner Chef-Trainer der U17- und für das Scouting zuständig - jetzt wird er neben Marco Vollhardt und Michael Fink auch Co für »individuelle Analyse« und »Individual-Training ». Cimen: »Marcel ist die perfekte Besetzung für diesen Job. Durch die Ergänzung seines Aufgabenprofils können wir noch enger zusammenarbeiten, schnellere Auswertungen erhalten und diese umsetzen.«

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