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Jensen setzt auf Heimstärke

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Gießen (mcs). Derbywochen für die TSG Leihgestern in der Frauenhandball-Oberliga. Nach dem Duell bei der HSG Wettenberg am letzten Wochenende genießt das Team von Trainerin Jonna Jensen diesmal Heimrecht und empfängt den TV Hüttenberg, der mit der Empfehlung des ersten Saisonsieges anreist. Ebenfalls selbstbewusst nach dem jüngsten Erfolg fahren die Wettenbergerinnen diesmal nach Nordhessen und treffen am Samstagabend auf Eintracht Böddiger.

TSV Eintracht Böddiger - HSG Wettenberg (Samstag, 17 Uhr, Stadtsporthalle Felsberg): Mit einer starken Leistung und einem 25:20-Derbysieg gegen die TSG Leihgestern im Rücken reisen die Wettenberger Damen nach Felsberg und müssen sich dafür bezüglich der »Haftmittel-Nutzung« diesmal nicht umstellen.

Denn neben der HSG Wettenberg ist Böddiger das einzige Team der Staffel, das bei Heimspielen ebenfalls kein Harz verwenden kann. Da die Eintracht aktuell hinter Wettenberg liegt und nur den letzten Staffelplatz einnimmt, möchte das Team von Kai Nober nach dem letzten Erfolg nun nachlegen.

»Natürlich wollen wir unsere Leistung des letzten Wochenendes gerne bestätigen. Dazu werden wir im Verbund mit den Torhüterinnen wieder eine gute Abwehr stellen müssen und wollen über 60 Minuten Tempo gehen«, so der HSG-Coach, der noch ergänzt. »Zudem brauchen wir natürlich ein strukturiertes Angriffsspiel, bei dem wir Druck in die Tiefe sowie Torgefahr entwickeln und gut abschließen!«

TSG Leihgestern - TV Hüttenberg (Samstag, 20 Uhr, Stadthalle Linden): Mit unterschiedlichen Gemütslagen gehen die Kontrahenten ins Derby, denn während die TSG zuletzt zwei Niederlagen einstecken musste und Jonna Jensen vor allem mit dem Auftritt bei der HSG Wettenberg (20:25) alles andere als zufrieden war, reist der Gast aus Hüttenberg mit dem warmen Rückenwind des ersten Saisonsieges in die Lindener Stadthalle.

Was auch der TSG-Trainerin nicht verborgen geblieben ist, die den Fokus aber weniger auf den Gegner als auf ihre eigene Mannschaft richtet. »Sicherlich kommt Hüttenberg mit Selbstvertrauen nach dem Sieg und ist ohnehin ein unangenehmer Gegner. Aber wir wollen aus dem letzten Spiel lernen, unsere Stärken wieder einbringen und einfach zeigen, was wir können. Das wird entscheidend sein. Zudem wollen wir natürlich unsere Heimstärke ausspielen«, so die ehemalige Bundesligaspielerin auf Leihgesterns Bank.

Nach der Galavorstellung gegen Germania Fritzlar II, die in einem 32:20-Sieg mündete, reisen die Hüttenberger Damen selbstbewusst nach Linden, auch wenn Peter Tietböhl nach dem Erfolg keinen Grund zu überbordender Euphorie sieht. »Das war wirklich eine tolle Mannschaftsleistung, die wir gegen Fritzlar gezeigt haben. Nichtsdestotrotz ist Leihgestern am Samstag der Favorit«, so Hüttenbergs Trainer, der mit Tanja Schorradt (zuletzt HSG Kleenheim-Langgöns) am Samstag wohl einen Neuzugang im Kader aufbieten kann.

So die Hüttenbergerinnen denn antreten können, denn nach zwei positiven Corona-Schnelltests wartet eine TVH-Spielerin noch auf das Ergebnis des PCR-Tests. »Da müssen wir natürlich abwarten, was sich jetzt tut. Ich stand schon in regem Austausch mit der Klassenleiterin. Sollte sich der positive Test bestätigen, wird die Partie sicherlich verlegt werden«, erklärt Tietböhl.

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