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Jubel bei Heidrun Neidel

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Riesenfreude: Heidrun Neidel erringt in Portugal die Bronzemedaille. © Wißner

Linden (twi). Der Jubel war groß bei Heidrun Neidel von der TSG 1893 Leihgestern, als sie auf dem Monte Piconto die Ziellinie überquerte.

Doch nicht nur der Jubel über die mit der Mannschaft gewonnene Bronzemedaille brach bei der erfolgreichen Senioren-Leichtathletin durch, sondern vor allem auch die Freude, nach fast zweieinhalbjähriger Coriona-Zwangspause auf internationaler Ebene wieder einen Wettkampf bestreiten zu können.

Bereits vor zwei Jahren sollten in Braga/Portugal die 13. Leichtathletik-Hallen-Europameisterschaften der Senioren ausgetragen werden, doch führte Corona zur Absage und auch alle anderen internationalen Wettbewerbe fanden bis heute nicht statt. Nationale Wettbewerbe waren ebenfalls dünn gesät.

Eingebunden in die Hallen-EM war der 5-Kilometer-Gehen-Mannschaftswettbewerb auf dem Monte Piconto, wo Neidel mit ihren Mannschaftskameradinnen Antje Köhler (AK 60/32,46 Minuten) und Ursula Herrendörfer (AK 80/42.00 Minuten) in der AK 60 die Bronzemedaille errang. Neidel benötigte 38,36 Minuten für die 5-Kilometerstrecke. Bei ihrem Einzelstart in der Halle belegte sie über 3000 Meter den fünften Platz in ihrer Altersklasse AK 70 in fast der gleichen Zeit wie bei ihrem Erfolg bei den Hessenmeisterschaften in Kalbach. Mit 22:57.23 Minuten war sie 0,23 Sekunden im Altice Forum Braga schneller. Allerdings mit dem feinen Unterschied, dass Neidel auf nationaler Ebene in der AK 75 an den Start geht.

Auf internationaler Ebene muss sie bis zu ihrem Geburtstag im September in der AK 70 starten, zählt hier der Geburtstag, während auf nationaler Ebene das Jahr ausschlaggebend ist. Bei einem starken internationalen Feld ein Nachteil für Neidel, die so zu den ältesten Teilnehmerinnen zählt.

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