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Jubel beim TTC Wißmar

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Von: Uwe Weichsel

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Erfolgreich in Hessen: die Wißmarer Damen. © Kreiling

Gießen (uwei). Die Kreisliga-Damen des TTC Wißmar II haben den Tischtennis-Hessenpokal gewonnen. Bei der Verbandsendrunde in Selters holten sie mit zwei deutlichen Erfolgen den Titel. Damit verbunden ist die Qualifikation für die deutschen Pokalmeisterschaften der Verbandsklassen vom 26. bis zum 29. Mai in Hamm.

Am Wettbewerb der Damen-Kreisliga nahmen drei Teams teil. »Die Vertreterinnen des Bezirks Nord hatten schon recht früh mitgeteilt, dass sie nicht kommen. Ausgelost wurde aber leider erst vor Ort. Wir wollten möglichst nicht das Freilos bekommen, um nicht zweieinhalb Stunden warten zu müssen«, berichtete der Vorsitzende des TTC Wißmar, Steffen Kreiling.

Dieser Wunsch ging in Erfüllung. Im Halbfinale trafen die Wißmarerinnen auf den SV Hadamar. Gegen den SV errangen Emily Stanko, Katharina Krätschmer und Linda Seibert ohne Satzverlust eine 3:0-Führung nach den Einzeln. Spannend wurde es nur im Doppel von Katharina Krätschmer und Hannah Cloos. Sie behielten mit 11:9 im Entscheidungssatz die Oberhand und machten so den Finaleinzug perfekt.

»Es lief gut für uns, obwohl die jungen Spielerinnen mit der möglichen Teilnahme an den deutschen Pokalmeisterschaften im Hinterkopf recht aufgeregt waren«, meinte Steffen Kreiling.

Endspielgegner war die Sprendlinger TG. Auch in diesem Match gewann der TTC alle Einzel. Diesmal punkteten Stanko, Krätschmer und Cloos. Die einzige Niederlage gab es für das Duo Seibert/Cloos. So blieb der Siegpunkt zum Pokalgewinn Emily Stanko vorbehalten.

Steffen Kreiling bilanzierte: »In allen drei Pokalrunden (Kreis/Bezirk/Hessen) sind wir zu viert angetreten und keine unserer Spielerinnen hat dabei ein Einzel abgeben müssen. Die Hotelzimmer in Hamm sind schon gebucht und neue Shirts sind in Arbeit. Mal sehen, ob es für die Vier auch zu einer Medaille bei den Deutschen reicht, so wie 2018 mit der Bronzemedaille unserer jetzigen Oberligamannschaft.«

Ehrt holt Titel

Synnove Ehrt siegte bei den hessischen Mini-Meisterschaften im Tischtennis. Die Spielerin der TSF Heuchelheim blieb bei dem Turnier in Schotten ungeschlagen. Sie trat in der Altersklasse der Jahrgänge 2013 und jünger an. Ihre Gruppe gewann Ehrt mit drei Siegen und 9:1 Sätzen. Hier traf sie bereits auf ihre spätere Endspiel-Gegnerin Maike Platen (TSV Bleidenstadt, Bezirk West) und behielt mit 3:1 die Oberhand. In der folgenden K.-o.-Runde erreichte Synnove Ehrt dann mit zwei klaren 3:0-Erfolgen das Finale. Dieses verlief ausgeglichen, ehe sich die Heuchelheimerin im Entscheidungssatz durchsetzte.

In den Jahrgängen 2009/2010 ging Anton Geipert vom TTC Wißmar an den Start. Der Meister des Bezirks Mitte wurde mit knappem Vorsprung in seiner Gruppe Erster. Zwei Partien gewann er dabei 3:1, während er einmal nach fünf Durchgängen das Nachsehen hatte. Im Viertelfinale musste Geipert eine weitere knappe Fünfsatzniederlage hinnehmen, weshalb er die Medaillenränge verpasste.

Drei heimische Spielerinnen hatten sich bei den Jahrgängen 2011/2012 für den Verbandsentscheid der Mini-Meisterschaften qualifiziert.

In Schotten gelang Alina Seibert (TSF Heuchelheim), Fee Dietrich und Jana Kumpf (beide FSV Lumda) allerdings nicht der Sprung in die Hauptrunde. Seibert und Dietrich wurden mit jeweils einem Sieg Dritte in ihren Gruppen. Ohne Erfolgserlebnis blieb Kumpf, die aber immerhin einen Satz auf der Hessenebene ergatterte.

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