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Jubel nach Kellerduell

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Waldbüttelbrunn (flo). Das war wichtig: Die Drittliga-Handballer der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen haben ihren ersten Auswärtssieg in dieser Saison eingefahren. Im Kellerduell beim punktlosen Schlusslicht DJK Waldbüttelbrunn setzten sich die Grün-Weißen trotz etlicher Ausfälle mit 30:24 (16:13) durch.

DJK Waldbüttelbrunn - Dutenhofen/M. 24:30

Die erste frohe Kunde kam bereits am Freitag. Denn Lukas Gümbel ist doch nicht schwerwiegend verletzt.Der 25-Jährige wurde aber beim DJK noch geschont.

Nur zu Beginn lief die HSG der Musik ein wenig hinterher, machte dem Tabellenletzten das Torewerfen etwas zu einfach. Weshalb in der 14. Minute ein 6:9-Rückstand der Gäste auf der Anzeigetafel leuchtete. Danach aber kamen die Grün-Weißen mit Maduwuike Okpara und Landesliga-Aushilfe Dennis Agel im Innenblock auch defensiv zusehends besser ins Spiel. »Die beiden haben wir vorher im Eilverfahren eingespielt, aber das hat im Spiel natürlich nochmal etwas Zeit gebraucht«, schilderte Trainer Axel Spandau, der seinen Kapitän Marvin Lindenstruth krankheitsbedingt nur phasenweise einsetzen konnte.

Mit Tempogegenstößen sowie einem sehr disziplinierten, geduldigen Auftritt im Positionsangriff wendete die Spandau-Sieben das Blatt. Einen 6:1-Lauf schloss der gute Mittelmann Leon Boczkowski per Hüftwurf zur 13:10-Führung (23.) ab. Das bildete die Grundlage für den 16:13-Pausenvorsprung.

Daran knüpfte die HSG nach Wiederbeginn nahtlos an - und schaffte zügig klare Verhältnisse. Fast schon symptomatisch für die Überlegenheit der Gäste: Torwart Simon Böhne, der drei Siebenmeter entschärfte, fing einen Rückraumwurf und bugsierte ihn zur 22:15-Führung (40.) ins verwaiste DJK-Gehäuse. Denn das Schlusslicht probierte zwischenzeitlich, mit einem Sieben-gegen-Sechs-Angriffsspiel noch einmal neue Impulse zu setzen. Vergeblich, weshalb der Versuch nach wenigen Minuten wieder beendet war. Bis auf 26:18 (47.) enteilten die Gäste, so dass in der Endphase auch die A-Jugendlichen Nils Finkeldey und Trainer-Sohn Phil Spandau ihre ersten Drittligaminuten sammeln durften.

»Wir wollten auswärts kein Harikiri, sondern kontrolliert und taktisch gut spielen. Das ist uns gelungen und das war unser Siegbringer«, lobte Spandau. Wohlwissend, dass schon Samstag gegen die mHSG Friesenheim-Hochdorf der nächste Kellerkracher ansteht.

Waldbüttelbrunn: Feuerbacher, Leikauf; Elbert (1), Becker, Bötsch, Rieger, Glöggler (7), Issing (1), Kwiatkowski (6/2), Rastner (5), Laumer, Winheim, Meyer (3), Spanheimer, Blahodir, Bardina (1).

Dutenhofen/Münchholzhausen: Rinn (ab 57.), Böhne (2); Gümbel, Hoepfner (3), Boczkowski (5), Lindenstruth (2), Belter, Bremond (5/2), Datz (2), Irle (3), Finkeldey, Rüdiger (5), Steinmüller (3), Okpara, Agel, Spandau.

Schiedsrichter: Gebele/Widmann (Bisingen/Emmendingen) - Zuschauer: 200 - Zeitstrafen: vier (Elbert zwei, Glöggler, Bardina); vier (Lindenstruth, Irle, Okpara, Agel) - Siebenmeter: 7/2:2/2.

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