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»Junge Spieler haben Sprung geschafft«

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Von: Albert Mehl

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gispor_0909_hsg_ov_090922 © Red

Wetzlar. Wer sich oberflächlich mit der Bundesliga-Geschichte der HSG Wetzlar befasst, könnte meinen, dass diese nur aus zwei Trainern bestanden hat. Einmal Velimir Petkovic, der nach dem Aufstieg 1998 bis 2004 den Grundstock für die weitere Erstliga-Zugehörigkeit legte, und dann Kai Wandschneider, der in den Jahren von 2012 bis 2021 für besondere Glanzpunkte sorgte.

Es ist erstaunlich, wie viele Übungsleiter neben diese beiden Konstanten auf der Trainerbank die sportlichen Geschicke der Grün-Weißen leiteten. Etwa Holger Schneider. Der am 4. August 1963 in Güstrow geborene (und dort lebende) ehemalige Linksaußen und Nationalspieler der DDR- sowie der gesamtdeutschen Auswahl folgte für die Saison 2004/05 auf Petkovic.

Dass es ein Fehler gewesen sei, Schneider danach gehen zu lassen, wie der damalige Manager Rainer Dotzauer immer wieder zugibt, zeigt auf, dass die eine Spielzeit des nordostdeutschen Handballlehrers im Mittelhessischen nicht nur von Harmonie geprägt war.

Doch das ist für Holger Schneider, inzwischen Geschäftsführer einer Wellness-Anlage in seiner Heimatstadt, längst Schnee von gestern. Entsprechend diplomatisch fallen seine Antworten auf die Fragen zur Zeit bei der HSG Wetzlar aus.

Wie kam es zu Ihrem Engagement bei der HSG? Wer hat Sie verpflichtet?

Rainer Dotzauer hat mich nach fünf Jahren als Spielertrainer/Trainer in Schwerin verpflichtet.

Was war das größte Negativerlebnis in Ihrer Zeit bei der HSG?

Ich kann mich an kein Negativerlebnis erinnern.

Worüber haben Sie sich am meisten gefreut in dieser Zeit?

Junge Spieler aus der Region haben den Sprung geschafft! Es war das gemeinsame Ziel (vor der Saison erarbeitet) der Vereinsführung, des Managers und von mir!

von Albert Mehl

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