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Kampf gegen Pleitenserie

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Bereit für die nächste Aufgabe: Nele Weinand und die Bender Baskets. Foto: Friedrich © Friedrich

Grünberg (grm). In der 2. Damen-Basketball-Bundesliga Nord mussten die Bender Baskets Grünberg zuletzt viermal in Folge den Court als Verliererinnen verlassen. Das Bittere dabei: In jedem dieser Spiele präsentierten sich die Grünbergerinnen über große Teile ebenbürtig, nur um sich durch individuelle oder kollektive Fehler in Offense und Defense selbst um die Früchte ihrer Arbeit zu bringen.

TG Neuss Tigers - Bender Baskets Grünberg (Sonntag, 16 Uhr)

Am Sonntag (16 Uhr) soll bei den TG Neuss Tigers endlich der zweite Saisonsieg her. »Neuss hat einen soliden Saisonstart hingelegt und hat zwei gute Amerikanerinnen. Das wird kein leichtes Spiel, aber die wird es in dieser Liga auch nicht geben!«, macht Grünbergs Coach René Spandauw vor dem Spiel deutlich.

Wie zuletzt kann er nicht auf seinen kompletten Kader zurückgreifen: Nina Horvath ist zwar nach ihrem Mittelhandbruch ihre Schiene los, aber kann noch nicht wieder spielen. »Sie macht Athletik- und Krafttraining, aber darf noch nicht mit dem Ball arbeiten. Wir müssen schauen, ob sie vielleicht am Ende der nächsten Woche wieder einsteigen kann«, sagt Spandauw, dem außerdem der Ausfall von Nele Weinand und Arianka Koszewski (beide krank) droht. Da ein Großteil der Spielerinnen in dieser Woche Herbstferien hatte, konnten die Baskets mehr und länger trainieren als gewohnt. »Wir haben an unseren Würfen und unserer Belastung gearbeitet. Außerdem habe ich der Mannschaft noch einmal gesagt, dass wir uns in der Verteidigung reinhängen müssen, weil wir nicht so viele Scorerinnen haben«, betont Spandauw.

In Sachen Scoring läuft beim Gegner aus Neuss ein Großteil über das Duo Brooklynn McAlear-Fanus und Margaret Mary Swords. Letztere legt bislang im Schnitt ein Double-Double aus 21,2 Punkten - Liga-Bestwert - und 12,4 Rebounds auf. Mit McAlear-Fanus (19,8 PpS) spielt auch die drittbeste Scorerin der Liga für die Tigers, die ebenfalls in Sachen Rebounds (8,8 RpS) stark unterwegs ist.

Weitere Unterstützung kommt außerdem von Ricarda Schott, die im Schnitt auf 14 Punkten und 5,3 Rebounds pro Spiel kommt. Dieses Trio gilt es zu stoppen, wenn es etwas mit dem zweiten Saisonsieg werden soll.

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