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Karten neu gemischt

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Nauheim (wbe). Nun also Spiel Nummer fünf in der Playoff-Viertelfinal-Serie der Deutschen Eishockey-Liga 2 zwischen dem EC Bad Nauheim und den Kassel Huskies. Nach 2:0-Führung der Nordhessen hatten die Roten Teufel durch ihren 3:2-Erfolg in Kassel und dem 7:5 am Dienstagabend im eigenen Stadion den Ausgleich in der Serie geschafft. Nach dem Modus »Best-of-Seven« werden insgesamt vier Siege benötigt, um den Sprung in das Halbfinale zu schaffen.

Kassel Huskies - EC Bad Nauheim (Heute, 19.30 Uhr) : Auf dem Weg dorthin stehen sich die beiden hessischen Kontrahenten heute Abend um 19.30 Uhr in Kassel gegenüber, ehe am Sonntag um 19 Uhr das sechste Aufeinandertreffen im Colonel-Knight-Stadion folgt.

Nicht nur rein rechnerisch mit dem zwischenzeitlichen 2:2, sondern auch in der Einschätzung der Leistungsstärke bewegen sich beide Clubs absolut auf Augenhöhe. »Ich glaube, dass am Ende die berühmten Kleinigkeiten den Ausschlag geben werden. Dabei geht es darum, wer den Sieg wirklich mehr will und da entscheidet nicht das Tor mehr, das jedes Team erzielen will, sondern die innere Einstellung und die Bereitschaft, über das eigene Level hinauszugehen«, sagt Bad Nauheims Head-Coach Harry Lange.

»Natürlich müssen wir wie in den ersten Begegnungen bis zum Schluss voll am Anschlag spielen«, weiß Lange, dass die bisherigen Duelle eindrucksvoll gezeigt haben, dass sich die Situation auf dem Eis in Sekundenschnelle ändern kann. »Aber wir haben auch bewiesen, dass wir sehr effizient spielen und die Huskies mit ihrem sehr starken Torwart Jerry Kuhn bezwingen können«, verweist der Deutsch-Österreicher auf die letzten beiden Begegnungen, in denen Bad Nauheim ein leichtes Übergewicht hatte.

Dass es ein psychologischer Vorteil für die Roten Teufel sein könnte, dass man aus dem anfänglichen 0:2-Rückstand inzwischen ein 2:2 gemacht hat, will Lange nicht überbewerten. »Wir haben jetzt ein »Best-of-Three« vor uns und da werden die Karten praktisch wieder neu gemischt. Neu mischen will der Bad Nauheimer Headcoach allerdings nicht in personeller Hinsicht. Da der Schlagschuss, den Stefan Reiter im letzten Spiel blockte, keine Verletzungsauswirkungen hatte, ist Harry Lange zu keinen Umstellungen gezwungen. »Wir werden mit der Besetzung antreten, die zuletzt gespielt hat und damit muss Tristan Keck als überzähliger Kontingentspieler erneut auf der Tribüne Platz nehmen«, erklärt der EC-Trainer.

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