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KC 88 erteilt Wetzlar eine Lehrstunde

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Gießen (red). Ausgeglichene Wochenend-Bilanz für die heimischen Hessenliga-Kegler: Während der KC 88 Wettenberg beim Heimerfolg über Wetzlar keinerlei Probleme hatte, musste der KSC Heuchelheim bei der KSG Hönebach-Ronsehausen mit leeren Händen die Heimreise antreten. Einen wahren Krimi erlebte derweil Meteor in Fulda.

KC 88 Wettenberg - KSV Wetzlar 4968:4680 (55:22, 3:0): Gegen die Domstädter gab es in der jüngeren Vergangenheit meist spannende Spiele, doch Wetzlars Joker stachen diesmal nicht. Sowohl Frank Körner (790/4) als auch Alexander Rohde (781/3) streuten zu viele individuelle Fehler ein, um gegen Wettenbergs souveräne Anstarter Patrick Schnell (847/12) und Jan Anders (839/11) zu punkten.

Vor voller Bude gelang es anschließend im Mittelblock auch Jörg Schnell (825/9) und Christian Lenz (821/8), sich mit guten Ergebnissen die Wetzlarer Konkurrenz vom Leibe zu halten. Die Wetzlarer Rainer Scheidt und Jörg Steinmüller konnten mit 793/5 bzw. 734/1 nicht mit den Wettenberger Zahlen mithalten. Die Partie war zu diesem Zeitpunkt so gut wie entschieden.

Die Gäste kamen im letzten Abschnitt zumindest zu einer einzelnen Überspielung, Wetzlars Edgar Hardt (813/7) setzte sich gegen Kai Uwe Schnell (803/6) durch. Wettenbergs Tino Anders (833/10) trat derweil gegenüber Michel Andrick (768/5) als Blockbester kompromisslos auf und schloss mit neuer persönlicher Heimbestleistung ab.

KSG Hönebach-Ronshausen - KSC Heuchelheim 4805:4593 (48:30, 3:0): Im ersten Block konnte Yannick Röhm (809) sein Ergebnis vom vergangenen Heimspiel bestätigen, während Blockpartner Andy Kreiling nicht über 724 hinauskam. Die Gastgeber in Form von Andreas Sekulla (855) und René Sufin (785) holten indes schon jetzt einen entscheidenden Vorsprung für das Gesamtergebnis heraus.

Im zweiten Durchgang erzielte Christian Weeg (817) die Heuchelheimer Tagesbestleitung. Jonas Wiegandt hatte ebenfalls einen guten Durchgang mit 768. Die Heimspieler Jörg Sekulla (785) und Lars Schmidt (764) öffneten dadurch die Tür für den möglichen Zusatzpunkt.

Im letzten Block erspielte Uwe Reuschling 762, ein Holzgleichstand mit Lars Schmidt hätte hier zum Zusatzpunkt gereicht. Für Ingo Vernau lief es mit seinen 713 aber an diesem Spieltag nicht so gut. Zu allem Überfluss überspielte Thorsten Schaub mit 818 noch Christian Weeg um ein Holz. Sebastian Knoths (798) Ergebnis war dann nicht mehr so entscheidend.

GF Fulda - M85 Mittelhessen 4739:4506 (44:34, 2:1): Im ersten Block begann Rolf Rohrbach (803/8) auf höchstem Niveau, konnte damit Joachim Mehler (795/7) mithalten und musste sich nur knapp Chowanietz (806/9) geschlagen geben. Blockpartner Oliver Kahl (758/3) spielte vier gleichmäßige Bahnen, sodass bei der ersten Einzelwertung nur ein Rückstand von 40 Holz zu Buche stand.

Im Mittelblock zog der Tagesbeste Wieczorek (829/12) einsam seine Bahnen. Sein Mitspieler Habermehl (737/2) erwischte allerdings nicht seinen besten Tag, was Michael Buhl (761/5) und René Junge (767/6) mit guter zweiter Hälfte nutzten.

Im Schlussdrittel bekam Michael Mehler nach zwei Bahnen Probleme und musste gegen Stenzel ausgetauscht werden. Zusammen kamen sie auf 761, was Meteor in der Zweitwertung hoffen ließ. Das am Ende entscheidende Duell lieferte sich Alexander Lehnhausen mit Routinier Warnecke (811/10). Der Mittelhesse startete fulminant, hielt seinen Gegner bis zur letzten Kugel auf Distanz und sorgte damit für die noch fehlenden Punkte.

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