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KC 88 macht keine Zugeständnisse

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Nicht nur ein großer Spezi-Fan, sondern ebenfalls einer an den Kugeln: Der Wettenberger Kai Göbler. Foto: Friedrich © Friedrich

Gießen (red). Die letzte Partie im Jahre 2022 wusste der weiterhin führende KC 88 Wettenberg am 13. Spieltag der Kegeln-Hessenliga erfolgreich zu gestalten. Mit dem souveränen 3:0-Erfolg und einer bemerkenswerten Gesamtteamleistung in der Nähe des Bahnrekords im Wißmarer Bürgerhaus wurde gegen den Verfolger KSG Hönebach-Ronshausen ein wichtiger Sieg im Titelkampf eingefahren.

KC 88 Wettenberg - KSG Höneb.-Ronshsn. 5080:4580 (53:25, 3:0): Der Tabellendritte aus Osthessen musste in Wettenberg punkten, um den Rückstand zu verkürzen und in Schlagdistanz zu bleiben. Anfangs demonstrierte die KSG Stärke, als ihr Topspieler Andreas Sekulla (855/10) an der Seite von seinem Bruder Jörg Sekulla (746/3) zwischenzeitlich den Block klar anführte. Für die Gastgeber schob sich aber U24-Auswahlspieler Jan Anders (870/11) nach vergleichsweise verhaltenem Start bei den letzten 60 Kugeln immer weiter heran und sicherte schlussendlich nach ebenso herausragenden 457 Hölzern wichtige Wertungen. Blockpartner Patrick Schnell (820/6) legte die Hürde für die nachfolgenden Akteure ebenfalls auf respektables Niveau und so lag der KC bereits deutlich mit 89 LP in Front.

Im mittleren Abschnitt herrschten von Beginn an klare Verhältnisse. Martin Albach (844/9) machte in seinem Heimdebüt für Wettenbergs Erste eine ebenso gute Figur wir Kai Göbler (822/7) neben ihm, während bei Hönebach-Ronshausens Lars Schmidt (720/2) und bei dem für René Sufin ins Team gerückten Daniel Ritz (669/1) nicht viel zusammenlief.

Aber auch im letzten Drittel sollte für Wettenberg nichts mehr anbrennen. Weder Kai Uwe Schnell (840/8) noch der Tagesbeste Christian Lenz (884/12), der sich nach bereits ordentlichem Start von Bahn zu Bahn weiter steigerte und sich mit 462 LP in der zweiten Hälfte in einen wahren Rausch kegelte, machten im Duell mit den KSG-Liberos Thorsten Schaub (775/4) und Sebastian Knoth (815/5) irgendwelche Zugeständnisse.

Am Ende stand ein unerwartet deutliches, aber ebenso entscheidendes 3:0 an der Anzeigetafel, mit dem Wettenberg den Platz an der Sonne ausbaute und im neuen Jahr in den fünf noch verbleibenden Spielen alle Optionen auf die Meisterschaft in den eigenen Händen hält.

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