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Kein Glück im Hessenderby

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Rüsselsheim (afi). Einer ist besser als keiner! Mit einer unglücklichen 2:3-Niederlage im Gepäck sind die Drittliga-Volleyballer des TV Waldgirmes vom Hessenderby bei der TG Rüsselsheim zurückgekehrt, traten die Heimreise aber dennoch nicht mit leeren Händen an. Denn wer den Tiebreak erreicht, wird belohnt - egal ob als Sieger oder Verlierer. Dennoch bedeutete die Niederlage einen Rückschlag im Abstiegskampf, da die beiden unmittelbar vor den Lahnauern am rettenden Ufer stehenden Teams des USC Freiburg und der SSG Langen Siege verbuchten, bei beiden 3:

2-Erfolgen aber auch nicht die volle Punktzahl einheimsten.

TG Rüsselsheim - TV Waldgirmes 3:2 (25:23, 22:25, 18:25, 25:22, 15:10): »Für uns war mehr drin, insofern ist die Niederlage enttäuschend. Dennoch haben wir uns wenigstens mit einem Punkt belohnen können. Außerdem haben wir gezeigt, dass auf unsere Bank Verlass ist. Nun gilt es, am kommenden Samstag gegen Blankenloch nachzulegen, um unten rauszukommen«, so Trainer Lukas Zielinski nach dem Match.

Ohne Marek Bender, Farsad Rasuli und Julius Braun starteten die Gäste nervös in Partie und lagen schnell mit 1:9 in Rückstand. Obwohl der Durchgang am Ende noch einmal spannend wurde, sicherte sich die TG Rüsselsheim verdient den ersten Satz.

Wie auch in den letzten Partien fand Waldgirmes jedoch schnell zurück ins Match, stabilisierte die eigene Annahme und agierte im Angriff mutiger. Immer öfter gelang es den Gästen, die oftmals langen und von spektakulären Rettungsaktionen auf beiden Seiten geprägten Ballwechsel für sich zu entscheiden. In der Folge holte der TVW die Durchgänge zwei und drei.

Neben Libero Tobias Rücker, der eine gewohnt starke Leistung zeigte, stach dabei insbesondere der spätere Silber-MVP Henrik Templin auf der Außenposition hervor. Spielübergreifend hielt er dem hohen Aufschlagdruck der Gastgeber stand und wusste auch im Angriff zu überzeugen.

Nachdem die Lahnauer im vierten Satz die Führung auf drei Punkte ausbauten, schien der Sieg für sie bereits in greifbarer Nähe zu sein. Angeführt von Mannschaftsführer Steffen Jungbluth, der den Angriff der Gäste einige Male durch sehenswerte Abwehraktionen vor unüberwindbare Herausforderungen stellte, gelang es der TG Rüsselsheim aber, das Spielgeschehen doch noch einmal zu drehen. In den entscheidenden Phasen agierten die Gastgeber besonnener und kamen auch durch mitunter unkonventionelle Angriffsaktionen zu Punktgewinnen, sodass Waldgirmes schließlich statt mit drei nur mit einem Zähler die kurze Heimreise antreten musste.

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