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Kein Selbstläufer

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Kinzenbach (cvb). Die SG Kinzenbach hat im heutigen Punktspiel gegen den FC Schwarz-Weiß Dorndorf, Anstoß ist um 19.30 Uhr an der Krofdorfer Straße, die Chance, sich durch einen Heimsieg im oberen Tabellendrittel der Verbandsliga Mitte festzusetzen. Auch wenn die Leistung am Sonntag trotz des klaren 3:0 Erfolges in Eltville noch Luft nach oben ließ, sollten die Gäste für die Mannen um das Sturmduo Güngör/Keller, das immerhin schon 13 Mal erfolgreich war, keine unüberwindliche Hürde darstellen.

SG Kinzenbach - FC Dorndorf (Heute 19.30)

Vor allem in der Fremde lief es für den Aufsteiger, der nördlich von Limburg, unmittelbar an der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz beheimatet ist und bereits zwischen 2014 und 2019 in der Verbandsliga spielte, nämlich bisher so gut wie gar nicht. Zwar begann die Saison mit einem 0:0 in Eltville, anschließend setzte es in Zeilsheim (1:6) und am vergangenen Wochenende beim VfB Marburg (1:5) jedoch zwei empfindliche Niederlagen, so dass alles andere als ein Kinzenbacher Erfolg einer Überraschung gleichkäme.

Allerdings sollte die SG trotzdem vor dem Tabellenvorletzten gewarnt sein. Nicht nur weil das letzte Heimspiel gegen Waldbrunn verloren ging und Waldbrunn wiederum mit 1:5 in Dorndorf die Segel streichen musste, sondern auch weil die Westerwälder trotz der schlechten Platzierung eine andere Qualität als etwa der Sonntagsgegner Eltville aufzuweisen haben, wie Trainer Peter Bätzel unterstreicht. Er sieht »in den Standards und in der spielerischen Qualität im zentralen Mittelfeld« des Gegners die größten Gefahren für seine Elf.

Verzichten muss die SG in jedem Fall auf den verletzten Marius Jörg und den gesperrten Johannes Alber, während Emre Yener und Ufuk Yildrim zwar aus dem Urlaub zurück, aber noch keine Option sind.

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