Kein Vorbeikommen an Netsch

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Gießen (mcs). Ivan Miocevic und Torhüter Joachim Netsch haben den RSV Büblingshausen zu einem wichtigen Dreier im Gruppenliga-Abstiegskampf geführt. Durch den späten 2:0 (0:0)-Erfolg gegen die SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen machte das Team von Trainer Marcel Cholibois gleich mehrere Plätze gut und zog nach Punkten mit dem FSV Braunfels und der FSG Wettenberg gleich.

Für die Lumdataler endete die Vorrunde mit der vierten Auswärtsniederlage im achten Spiel.

RSV Büblingshausen - SG Kesselbach/O./A. 2:0 (0:0): »Es war eine ausgeglichene Partie mit wenig Chancen auf beiden Seiten. Letztlich haben wir es einfach geschafft, zwei unserer Gelegenheiten zu verwerten. Daher ist der Sieg nicht unverdient, zumal wir auch gut verteidigt haben«, resümierte Büblingshausens sportlicher Leiter Andreas Schulz.

Beide Teams begannen abwartend, in den ersten zehn Minuten bekamen die lediglich 40 Zuschauer nur einen Distanzschuss von Gästespieler Johannes Krug (9.) zu sehen, der über das Tor flog. Auf der Gegenseite bot sich Arkadiusz Laband kurz darauf eine gute Chance, aber auch der RSV-Stürmer zielte zu hoch.

Nach einer Viertelstunde zeigte erstmals Büblingshausens Torhüter Netsch sein ganzes Können und verhinderte im Eins-gegen-Eins gegen Elvis Zuhric den 0:1-Rückstand. Ansonsten tat sich vor beiden Toren bis zum Halbzeitpfiff wenig. Bei nasskalten Bedingungen wollten beide Mannschaften den ersten Fehler und damit den vielleicht entscheidenden Rückstand vermeiden.

Nach der Pause machte diesen einen Fehler der RSV, sodass KOA-Offensivkraft Jonas Müller (51.) alleine auf Netsch zusteuerte. Der 36-jährige RSV-Routinier blieb - wie gegen Zuhric - erneut der Sieger.

Mitte der zweiten Hälfte prägten dann viele Wechsel das Spiel, die Einwechslung von Ivan Miocevic sollte dabei entscheidende Bedeutung haben. Denn in seinem ersten Saisoneinsatz war der in Mainz wohnende Torjäger nach 79 Minuten zur Stelle und bezwang Gästekeeper Jan Dühring - 1:0. Und nur wenig später war der Joker wieder entscheidend unterwegs und legte diesmal herrlich für Patrick Meisterjahn (86.) auf. Der besorgte für die Wetzlarer Vorstädter aus Kurzdistanz das spielentscheidende 2:0. Büblingshausens zweiter »Mann des Tages« rettete dann in der Nachspielzeit nochmal bärenstark gegen Ardian Krasniqi und hielt neben dem Heimsieg auch das »zu Null« fest.

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