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Keine eindeutige Favoritenrolle in Marburg

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Nicolas Anker obenauf. So soll das nicht nur nach dem Willend es Spielführers in Marburg sein. © PeB

Kinzenbach/Marburg (bir) In der Vorrunde feierte die SG Kinzenbach Anfang Oktober einen insgesamt etwas glücklichen 2:1-Sieg gegen den VfB Marburg, jetzt kommt es heute (Anstoß 16 Uhr) zur Revanche an der Gisselberger Straße.

VfB Marburg - SG Kinzenbach (Heute, 16 Uhr): Trainer Steffen Rechner und sein Team werden sich ungern daran erinnern, dass trotz Daueroffensive und dem vergeblichen Protest nach einem nicht gegebenen Foulelfmeter damals die Punkte im Heuchelheimer Ortsteil blieben. Durch zwei Treffer von Henrik Keller, der mit aktuell 16 Toren Woche für Woche immer noch sehr aktiv auf Torejagd in der Fußball-Verbandsliga Mitte ist.

Im Mittelhessen-Derby treffen damit auch zwei zuletzt siegreiche Teams aufeinander - hier die Gastgeber, die nach zwei corona-bedingt abgesagten Partien 3:2 beim FC Waldbrunn gewonnen haben und dort die Kinzenbacher, die zuletzt mit einem 4:2-Erfolg aus Schwanheim nach Hause kamen.

In der Tabelle stehen die Gäste mit Trainer Oliver Dönges als Rangfünfter zwar vier Punkte besser da als der Zehnte aus der Universitätsstadt, aber die Heim-Auswärtsbilanzen beim VfB (15 Punkte) und der SG (14 Zähler) gibt keinen Hinweis auf die heutige Favoritenrolle. »Die Marburger haben mit einigen starken Einzelspielern eine gute Truppe, die aber ihre Qualitäten nicht immer auf den Platz bringen kann. Zuletzt waren sie gut drauf, das wird keine leichte Aufgabe für uns, aber wir haben Chancen auf einen Sieg«, sieht SG-Coach Dönges der Partie gegen das Team um die Abwehr-Routiniers Dominik Völk und Andreas Schäfer sowie dem mit elf Treffern besten Torschützen Andreas Schoch hoffnungsvoll entgegen. Personell kann der Kinzenbacher Coach fast aus dem Vollen schöpfen, denn nur Yannik Mohr und Serkan Akin fallen wegen Krankheit aus.

Aufgebot VfB Marburg: Purbs, Schönfeld, Rechmann, Schnitzer, Traut, Besel, Kamara, Schäfer, Völk, Preisig, Stein, Schoch, Quattara, Schmidt, Novakov, Lehr, Schall, Xenokalakis.

Aufgebot SG Kinzenbach: Flechtner, N. Mohr, Yildirim, Yener, Anker, Jörg, Schmidt, Ersentürk, Ried, Güngör, Keller, R. Sajonz, P. Sajonz, Alber, Timmann, Mark, Pantke.

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