Keine Zweifel im Hessenderby

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REGION - (aw). Eine klare Sache war das Hessenderby der Fußball-Regionalliga Südwest für Kickers Offenbach, denn es sprang im Auestadion in Nordhessen ein 4:0 (3:0)-Erfolg für den OFC heraus, der mit fünf Punkten Rückstand auf Tabellenführer SC Freiburg II auf dem zweiten Tabellenplatz lauert. Eben diese Freiburger entführten mit einem 2:1 (2:1)-Erfolg drei Punkte aus dem Gießener Waldstadion.

Gießen ist auf Rang 17 zu finden, hat aber den Klassenerhalt (bei nur zwei Absteigern) in der Tasche.

Am Tag der Arbeit trumpften die Offenbacher Kickers mit 4:0 beim KSV Hessen Kassel auf. Die Tore erzielten Fetsch, Zieleniecki, Deniz und Huseinbasic. Bei sonnigem Wetter dauerte es nicht lange, bis der OFC zum ersten Treffer des Nachmittags kam. Nach einem langen Zuspiel von Deniz lief Fetsch in der 4. Minute am gegnerischen Torhüter vorbei und schob zum ersten Tor ein. In der 32. Spielminute traf Zieleniecki nach einer Freistoßflanke von Deniz per Kopf zum 2:0. Nachdem Deniz bereits zwei Tore vorbereitet hatte, traf er in der 41. Minute nach einer Flanke von Tuma selbst zum 3:0. Kurz vor der Halbzeitpause gab es eine kurze Rangelei zwischen dem Offenbacher Torhüter Flauder und Brill, für die beide die gelbe Karte bekamen. Da Brill die Entscheidung des Schiedsrichters kritisierte, sah er anschließend den gelb-roten Karton. In der zweiten Halbzeit ließen es beide Mannschaften ruhiger angehen. Kurz nachdem Sobotta in das Spiel eingewechselt wurde, spielte er in der 67. Minute einen Pass in den gegnerischen Strafraum, den Huseinbasic zum Endstand von 4:0 verwandelte. Schon am Dienstag bestreitet der OFC gegen den FC 08 Homburg sein nächstes Spiel. Anstoß im Stadion am Bieberer Berg ist um 19 Uhr.

Für die U23 des SC Freiburg ging es um die Meisterschaft und den damit verbundenen Sprung in die Dritte Liga, während für den Gastgeber vom FC Gießen in diesen 90 Minuten nicht mehr die ganz große Brisanz lag. Durch die Bekanntgabe der GbR der Regionalliga Südwest am Donnerstag, keine Aufsteiger aus den Oberligen zuzulassen und die Zahl der Absteiger von sechs auf zwei zu reduzieren, hatten sich die Sorgen der Rot-Weißen um dem Klassenerhalt quasi in Luft aufgelöst. Auf ihr Engagement wirkte sich diese Entscheidung nicht aus, die Mannschaft von Trainer Daniyel Cimen hielt die Partie bis zum Abpfiff vom Ergebnis her offen und unterlag letztlich mit 1:2 (1:2). Vor dem 0:1 agierte Heil im Kopfballspiel im Duell mit seinem Gegenspieler unglücklich. "Da muss er stabil sein oder den Freistoß rausholen. Das war so ein Zwischending", ärgerte sich der Gießener Trainer Cimen. In der Folge landete die Kugel an der Strafraumkante bei Carlo Boukhalfa, der per Flachschuss einnetzte (14.). Vor dem 0:2 verloren die Gießener die Kugel nach eigenem Einwurf. Anschließend konnte Kevin Schade nicht mehr gehalten werden und bezwang Löhe (23.). Doch Gießen, angetreten im defensiv kompakten 5-3-2, wehrte sich nach Kräften und erzielte in der 36. Minute den Anschluss. Ali Ibrahamaj fand mit seiner Hereingabe Routinier Michael Fink, der die Abwehr im Zentrum zusammenhielt. Der 39-Jährige verkürzte mit einer fulminanten Direktabnahme auf 1:2. Der zweite Abschnitt verlief ähnlich wie der erste: Der Bundesliga-Nachwuchs kontrollierte das Geschehen und hatte das erwartete Übergewicht in puncto Ballbesitz, Gießen baute indes auf Nadelstiche. In der 59. Minute besaß Arcalean die Chance auf das 2:2, sein Versuch aus sieben Metern landete aber abgefälscht nicht in den Maschen.

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