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KFC kämpft sich heran

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Keine Chance auf den Ball hat Elmedi Zeghilouf (r.) vom ASV Gießen gegen den Homberger Michele Weiser. © PeB

Gießen (mol). Während sich in der Aufstiegsrunde der Kreisoberliga Süd die SG Obbornhofen/Bellersheim und die TSG Wieseck erst am Ostermontag (15 Uhr in Obbornhofen) gegenüberstehen, fanden am Gründonnerstag in der Abstiegsrunde bereits drei Duelle statt.

Weiterhin auf der Erfolgswelle schwimmt der Kurdische FC Gießen, bei den Sportfreunden Burkhardsfelden fuhr das Team von Trainer Mesut Yenigün den dritten Sieg in Folge ein und stellte den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze her. Wichtige Siege feierten auch die FSG Homberg/Ober-Ofleiden und die FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod.

SB Burkhardsfelden - Kurdischer FC Gießen 0:2 (0:1): »Es wäre aus unserer Sicht nicht nötig gewesen, diese Partie zu verlieren. Das erste Gegentor war unnötig, nach der Pause haben wir leider sehr gute Chancen liegenlassen. Schade, dass wir nach dem Erfolg vom letzten Wochenende nicht nachlegen konnten«, so Burkhardsfeldens Abteilungsleiter Matthias Döring.

Die erste Halbzeit hatte praktisch keine herausgespielten Chancen zu bieten und nur ein einziges Highlight. Dies bedeutete aber zugleich den Führungstreffer, der Özcan Alkan per 18 Meter-Freistoß gelang. Dabei traf der Rückkehrer allerdings mit einem Schuss durch die SFB-Mauer zum 1:0. In der zweiten Halbzeit war die Buss-Elf dann stärker, drängte auf den Ausgleich und hatte durch Alban Dzemaili (51., 62.) zwei »Hundertprozenter«, doch beide Male wehrte Gießens Torhüter Vilius Virketis sensationell ab. Und so machten die Gäste dann wenig später auf der Gegenseite alles klar, Cemil Kurt (75.) netzte im Eins-gegen-Eins zum 2:0 ein.

ASV Gießen - FSG Homberg/Ober-Ofleiden 2:4 (1:0): »Die erste Halbzeit war wirklich schlecht. Auch wenn es in der zweiten Halbzeit dann ein komplett anderer Auftritt von uns war, hatten wir großes Glück, dass der ASV die Partie nicht schon bis zur Halbzeit entschieden hat«, fand FSG-Sprecher Helmut Wilker trotz des Sieges klare Worte.

In den ersten 45 Minuten war der ASV absolut Chef im Ring und ging durch Frederik Österreicher (13.) ebenso früh wie verdient in Führung. Kevin Zill (27.) und erneut Österreicher (32.) hatten weitere »Hundertprozenter« auf dem Schlappen und hätten schon zur Pause für die Vorentscheidung zugunsten der Kaliampos-Elf sorgen müssen. In Halbzeit zwei zeigte die Kepenek-Elf dann ein völlig anderes Gesicht. Kapitän Dominik Pfeil (66.) gelang der Ausgleich, nur zwei Minuten später brachte Schuchmann die FSG mit einem 20-Meter-Knaller in Führung. Zwar glich Güven Polat kurz darauf nochmal für den ASV aus, doch die nun stark aufspielende FSG-Offensive sorgte in der Schlussphase für den Auswärtssieg. Zunächst netzte Turgay Akarcay (81.) von der Strafraumgrenze zum 3:2 ein, ehe Demir Cokovic in der Schlussminute ein Solo von der Mittellinie startete, das er mit dem 4:2-Endstand erfolgreich abschloss.

FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod - SG Trohe/Alten-Buseck 2:0 (0:0): Auf sieben Punkte in drei Spielen baute die Grünberger Dreier-FSG ihre Bilanz in der Abstiegsrunde aus und sammelte ganz wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Diesen droht Trohe/Alten-Buseck, das im dritten Spiel die dritte Niederlage hinnehmen musste und bei elf Punkten verbleibt, langsam, aber sicher aus den Augen zu verlieren. »Es war ein Spiel, dass von viel Kampf und vielen Fouls geprägt war und nur wenige Abschlüsse zu bieten hatte. Wir haben uns in der zweiten Halbzeit aber gesteigert, waren gefährlicher und konnten auch unsere Tore machen, weshalb der Sieg verdient ist. Trohe/Alten-Buseck hat in den 90 Minuten keinen Schuss abgegeben, der unser Tor getroffen hat«, berichtete FSG-Sprecher Chris Koziol.

In der ersten Hälfte war in Ruppertenrod »Abstiegskampf pur« zu sehen. Chancen gab es nicht, dafür viele Fouls, viele Zweikämpfe und viele Unzulänglichkeiten auf beiden Seiten. Das änderte sich nach der Pause - zumindest aus Gastgebersicht. Marvin Helm (63.) sorgte nach Kretz-Solo für das wichtige 1:0, nur wenig später traf Gideon Glaser nur die Latte. Die Michels-Elf mühte sich in der Folge zwar, blieb bei ihren Abschlüssen aber zu harmlos. So machte Dominik Göttsche (88.) mit dem zweiten Treffer nach Konter endgültig alles klar für die Dreier-FSG.

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