Kickers ärgern Breisgauer

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REGION - (aw). Am 28. Spieltag der Fußball-Regionalliga Südwest trennten sich die Offenbacher Kickers von der Bundesliga-Reserve des SC Freiburg mit einem 1:1 (1:0)-Unentschieden. Nachdem die Freiburger durch Furrer in Führung gegangen waren (11.), glichen die Kickers in der 78. Spielminute durch Soriano aus.

Im Vergleich zur Niederlage gegen den TSV Steinbach Haiger standen Soriano, Huseinbasic und Vetter für Fetsch, Bojaj und Fritscher in der Offenbacher Startelf. Von Beginn an waren die Kickers die spielbestimmende Mannschaft und hatten durch Soriano ihre erste Chance aus spitzem Winkel. Knapp zehn Minuten später dann der Dämpfer: Nach schnellem Kombinationsspiel über die rechte Seite konnte Furrer ins lange Eck abschließen und die Gäste in Führung bringen (11.). Auch in der zweiten Hälfte nahmen die Offenbacher das Spiel in die Hand, während die Freiburger auf Konter lauerten. Das Chancenplus wurde in der 78. Spielminute durch Soriano belohnt, der nach einer Ecke den Ball ins Tor köpfte. Sein nächstes Spiel bestreitet der OFC am Samstag (14 Uhr) bei Bayern Alzenau.

Tim Korzuschek ist ein offener Typ. Die zahlreichen Unentschieden seines FC Gießen, unlängst gab es aus neun Partien sechs an der Zahl, nerven so langsam. "Da verliere ich lieber einmal mehr und gewinne dafür auch einmal mehr", so der Torjäger des FC Gießen nach dem 1:1 gegen die U23 des FSV Mainz 05. Man müsse den Punkt so mitnehmen, meinte Trainer Daniyel Cimen in seinem Resümee. Der FCG verteidigte den einen Zähler und hatte dabei in der 71. Minute Glück, als Paul Nebel die Kugel an den Pfosten setzte. Im ersten Durchgang indes verpassten es die Gießener, über das Führungstor hinaus Kapital aus ihren Offensivaktionen zu schlagen. Auffälligster Mann war dabei Tim Korzuschek nicht nur deshalb, da er das 1:0 (32.) markierte. Ärgerlich war, dass der dünne Vorsprung lediglich nur kurz hielt: Der Ausgleich resultierte aus einer weiten Freistoßhereingabe von Nebel. Im Luftduell köpfte Marco Boras aus wenigen Zentimetern Abstand unglücklich Suliman Mustapha an und aus spitzem Winkel netzte Ex-Profi Simon Brandstetter technisch gekonnt per Volleyabnahme ein.

Trotz einer starken kämpferischen Leistung hat sich Eintracht Stadtallendorf beim Restart nach der coronabedingten Pause geschlagen geben müssen. In der Partie beim FSV Frankfurt wehrte sich das Team von Trainer Dragan Sicaja nach Kräften und verdiente sich auch den Respekt des Gegners, die Punkte gingen beim 1:0 (1:0)-Erfolg aber an die Mannen vom Bornheimer Hang. Dass die Herrenwalder aber überhaupt antreten mussten, obwohl kein einziger Feldspieler als Wechselmöglichkeit auf der Bank sitzen konnte, warf doch einige Fragen auf. Die beste Chance bis kurz vor der Halbzeit ging sogar auf das Eintracht-Konto, doch nach einem Freistoß scheiterte Malcom Philipps (26.) am bärenstark parierenden Endres im Frankfurter Tor. Nachdem Joao Borgert auf der Gegenseite klasse gegen Güclü (43.) pariert hatte, lenkte der junge Ben Fisher (44.) eine Hereingabe unglücklich ins eigene Netz - 0:1.

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