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Kings triumphieren in der Osthalle

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Von: Christian Nemeth

Gießen (cnf). Mit einem ordentlichen (wenn auch sieglosen) Auftritt verabschiedete sich am Sonnabend die Basketball Akademie Gießen 46ers in die Regionalliga-Weihnachtspause. In eigener Halle empfing das Team von Headcoach Ivica Piljanovic den Tabellenführer Sunkings Saarlouis und zeigte, dass es durchaus mitzuhalten vermag. Nach 40 Spielminuten gewannen die Saarländer gegen Tabellenvorletzten dennoch mit 95:

86.

BBA Gießen 46ers - Sunkings Saarlouis 86:95

Die Begegnung gestaltete sich anfänglich ausgeglichen, Gießen lag nach dem ersten Quarter sogar leicht mit 26:25 (10.) in Front. Etwas mehr Vorteile wies derweil der angereiste Staffel-Primus - bei dem die beiden US-Akteure Jordan Camper (25 Punkte, 8 Rebounds) sowie Ricky Easterling (21 Punkte) für den Großteil der Punkteausbeute zuständig waren - im zweiten Abschnitt auf. Beim Erklingen der Halbzeitsirene führten die Sunkings immerhin mit fünf Zählern Differenz (49:44, 20.).

Nach dem Pausentee berappelte sich die Akademie nach und nach wieder und schmetterte in der Mitte des dritten (22:23) Durchgangs einen 11:0-Lauf, aus dem eine zwischenzeitliche Fünf-Punkte-Führung resultierte, aufs Parkett. Allerdings gerieten die Lahnstädter gegen Ende des Viertels ins Taumeln und bekamen in den finalen 120 Sekunden kaum noch Zählbares zustande. Stattdessen haderte das 46ers-Farmteam mehrere Male mit den Entscheidungen der Unparteiischen, zudem setzte es ein unsportliches Foul.

Beim Stand von 66:72 (30.) begaben sich beide Farben in das letzte Quarter des laufenden Kalenderjahres. Hier verteidigten die Sunkings konsequent einen Sechs- bis Zehn-Punkte-Vorsprung. »Da haben wir es einfach nicht mehr geschafft, sie defensiv zu kontrollieren«, berichtete Ivica Piljanovic, dessen Team den Gästen zu häufig zweite Wurfchancen nach einem Offensiv-Rebound gestattete. Abschließend resümierte der Akademie-Headcoach keineswegs unzufrieden: »Am Ende waren es die kleinen Unterschiede. Uns hat letztendlich die Cleverness gefehlt, bei allen anderen Dingen waren wir aber gut im Spiel. Wir haben uns im Grunde ordentlich verkauft.«

Und auch hinsichtlich der Gesamtentwicklung seiner insgesamt sehr jungen Mannschaft zog der Gießener Trainer für die bisherige Saison eine versöhnliche Bilanz und erklärte optimistisch: »Ich würde sagen, dass da schon eine positive Entwicklung ist. Wir machen einen ordentlichen Job, daran müssen wir anknüpfen, und schauen, dass wir unsere restlichen Partien positiv gestalten.«

Für die Basketball Akademie geht es nun erst einmal in die wohlverdiente Pause, ehe am 8. Januar das nächste Gastspiel, dann bei der BBU Ulm (6.), auf dem Programm steht.

BBA Gießen 46ers: Ukaj (25), Janeck, Heyne (6), Mehmed (2), Andrews (14), Hadas, Winn III. (12), Göbel, Bergmann (2), Döntgens (14), Herget (11).

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