1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Kinzenbach hat sich warm geschossen

Erstellt: Aktualisiert:

Waldgirmes (bir). Die Verbandsliga-Kicker der SG Kinzenbach waren in der letzten Woche ganz schön treffsicher. Erst fünf Tore beim 5:0 gegen den SV Niedernhausen und am Dienstag im Kreispokal ein 7:1 bei der FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod. Geht das morgen (Anstoß 15 Uhr) beim SC Waldgirmes II im Duell der Tabellennachbarn so weiter?

SC Waldgirmes II - SG Kinzenbach (So., 15 Uhr)

»Ich hoffe es. Wenn wir an die Einstellung der letzten Spiele anknüpfen, dann kommt der Rest alleine, dann bekommt man, was man verdient. Auch wenn wir in den letzten Jahren immer schlecht gegen die Waldgirmeser ausgesehen und im Hinspiel 1:4 verloren haben. Aber nach dem 0:7 in Marburg haben wir Klartext geredet und entsprechend haben wir zuletzt gegen Niedernhausen mit der richtigen Einstellung 7:0 gewonnen«, sieht SG-Coach Oliver Dönges sein Team auf dem richtigen Weg und erwartet morgen: »Das kann ein offenes Spiel werden, denn Waldgirmes hat eine kampfstarke Truppe mit spielerischem Potential.« Beim Kinzenbacher Kader für morgen gibt es kaum Veränderungen, zu den schon länger verletzten Yannik Mohr, Stephan Alber und Darius Nicolai fällt im Nachbarschaftsderby noch Pascal Sajonz mit einer Muskelverletzung aus.

»Kinzenbach hat eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern. Wenn die einen guten Tag erwischen, können sie jedem Gegner weh tun, das wird keine leichte Aufgabe«, hat SC-Coach Thorsten Schäfer Respekt vor dem Gegner. Wobei er besonders zwei SG-Spieler hervorhebt: »Henrik Keller kann ganz alleine ein Spiel entscheiden, und Tommy Ried ist ein wichtiger Mann und im Mittelfeld überragend.«

Mehr als mit dem Gegner muss sich Schäfer aktuell allerdings mit dem eigenen Personal beschäftigen, das arg Corona-gebeutelt ist. Stand gestern Morgen waren von den letzten acht Corona-Fällen zwar vier freigetestet, die aber zum Teil unter den Nachwirkungen leiden und nicht alle einsatzfähig sind.

Auf jeden Fall ausfallen werden morgen Max Weber, Felix Hörr, Marcus Purdak, Javier Recio-Perez und Nick Gebauer. Da die U19 der Lahnauer spielfrei ist, werden von dort Spieler dazu kommen. Auf jeden Fall wartet auf Schäfer und sein Team schon nach dem letzten Ausfall in Waldbrunn im Mai ein dichtes Programm mit acht Partien. Und der Auftakt gegen Nachbar Kinzenbach ist nicht der einfachste.

Auch interessant