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Klare Rollenverteilung im heimischen Derby

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Klare Sache im Hinspiel - Klare Sache im Rückspiel? Wenn der FC Gießen II den FC TuBa empfängt, sind die Rollen klar verteilt. © Bär

Gießen (mcs). Ein Gießener Sportkreisduell steigt am kommenden Sonntag (15 Uhr) in der Fußball-Verbandsliga (Mitte). Und dabei scheinen die Rollen vorab ziemlich klar verteilt zu sein, denn der gastgebende FC Gießen II empfängt als Tabellenletzter den Vierten FC Turabdin-Babylon Pohlheim.

FC Gießen II - FC TuBa Pohlheim (So., 15 Uhr)

Im Hinspiel Mitte Oktober feierte TuBa bereits einen 9:0-Kantersieg, und auch wenn das Team des neuen Trainers Josef Jacob coronabedingt erst drei Ligapartien in diesem Jahr bestreiten konnte, lassen diese für die Universitätsstädter Schlimmstes befürchten.

Doch vorher die Flinte ins Korn zu werfen, ist die Sache von Thomas Turgut nicht, zumal sich sein Team in diesem Jahr trotz der Tabellenposition gut präsentiert hat und auch zuletzt beim Spitzenteam und Spitzenreiter TSV Steinbach II (0:2) eine starke Leistung bot. »Mit unserem Auftritt dort bin ich wirklich sehr zufrieden. Aus meiner Sicht hatten wir dabei über 90 Minuten betrachtet sogar die besseren Chancen. Der Unterschied war leider, dass wir unsere Möglichkeiten nicht genutzt haben, während Steinbach zwei Kopfballtore nach Standards gelangen. Aber leider gehören die eben auch zum Spiel dazu.«.

Unter der Woche konnte sich Gießens Trainer davon überzeugen, wie der kommende Gegner aus Pohlheim seine Corona-Zwangspause weggesteckt hat. Und das Fazit musste wohl »allerbestens« lauten, denn nach dem 5:0-Erfolg gegen die SF/BG Marburg feierte die Jacob-Elf am Mittwochabend ein 8:2-Schützenfest gegen den SV Bauerbach. Dementsprechend macht Turgut auch keinen Hehl daraus, wen er am Sonntag in der Favoritenrolle sieht. »Zumindest in diesem Spiel war das ein absoluter Klassenunterschied, TuBa hat richtig stark aufgespielt«, so Turgut, der auch eine Vergangenheit beim kommenden Gegner aufzuweisen hat.

»Wenn wir auch nur den Hauch einer Chance haben wollen, müssen wir Pohlheim früh im Spielaufbau stören, werden tief stehen und exzellent verteidigen müssen. Gegen die enorme Qualität TuBas bräuchte es aber unseren allerbesten Tag und zudem Glück, wenn wir etwas mitnehmen wollen.« Immerhin stehen den Gießenern die zuletzt gesperrt fehlenden Birol und Gülec wieder zur Verfügung, vor seinem Comeback steht auch der lange verletzte Dennis Lepper.

Starke Formkurve

Auf der anderen Seite bezeichnet TuBa-Coach Josef Jacob den kommenden Gegner als eine absolute Wundertüte. »Da weiß man nie, wer von der Ersten runterkommt«, so der 31-Jährige, der diesen Verstärkungen aus der Regionalliga-Mannschaft etwas Positives abgewinnen kann. »Umso motivierter werden wir sein.« Eine klare Prognose lässt sich Jacob aber nicht entlocken, »unseren guten Lauf wollen wir aber trotzdem fortsetzten.« Kein Wunder - das Torverhältnis aus den vergangenen beiden Partien steht schließlich bei 13:2 Toren. »Natürlich werden wir versuchen, die nächsten drei Punkte einzufahren, um oben dranzubleiben.«

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