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Klassen fordert nach Derbypleite eine Reaktion

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Von: Christian Németh

Gießen (cnf). Wunden lecken war in dieser Woche bei den Korbjägern von Lich Basketball angesagt. Nach der bitteren Derby-Niederlage gegen die BBA Gießen 46ers richten die Brauereistädter ihre Blicke nun aber wieder nach vorne: Am Samstag wird der Tabellensiebte, die Tigers Tübingen, zu Gast in der Licher Dietrich-Bonhoeffer-Sporthalle sein.

»Ein bisschen waren wir in dieser Woche natürlich wegen der Niederlage betrübt - das ist ärgerlich und eine Niederlage, die uns im Nacken sitzt. Wir müssen nun trotzdem weiterarbeiten«, erklärt LB-Headcoach Viktor Klassen.

Lich Basketball - Tigers Tübingen (Sa., 19 Uhr)

Die Reserve des ProA-Teams und langjährigen Erstligisten Tigers Tübingen vermag Klassen vor dem Heimauftritt nur schwer einzuschätzen: »Die haben für mich zwei Gesichter. Bei sich zuhause, wenn die ProA-Spieler dabei sind, sieht das bei denen richtig gut aus und sie spielen auch gegen die Top-Teams gut mit. Wenn die ProA-Spieler aber nicht dabei sind, dann ist es oft das Gegenteil.« Der Licher Trainer wird sich trotz des Umstands, dass die Baden-Württemberger diesmal auswärts antreten, aber auf alle Eventualitäten einstellen.

»Bereiten uns auf das Schlimmste vor«

»Wir lassen uns überraschen, wie sie bei uns auflaufen - wir bereiten uns aber auf das Schlimmste vor. Diesmal spielen wir wieder zuhause und müssen nun eine Reaktion zeigen, Moral beweisen und Vollgas geben. Das ist aber auf jeden Fall ein ernstzunehmender Gegner.«

Die Tigers Tübingen kommen bis dato auf fünf Siege aus zehn Pflichtspielen und verfügen über vier Akteure, die es durchschnittlich auf über zehn Zähler bringen. Bester Scorer der Süddeutschen ist der dänische Forward Bakary Dibba (21,6 PpS, 7,6 RpS), der in dieser Runde immerhin sieben Regionalliga-Partien bestritten hat, aber auch regelmäßig bei der ersten Tigers-Garde auf dem Court steht.

In personeller Hinsicht hoffen die Wetterstädter für das Wochenende auf ein Comeback ihres zuletzt angeschlagenen Leistungsträgers Johannes Lischka. Dessen Einsatz gilt vorab aber noch nicht als ganz gesichert.

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