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Klassen zufrieden - und kritisch

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Gießen (cnf). Lich Basketball führt auch weiterhin das Geschehen in der 2. Basketball-Regionalliga (Südwest) an. Am Sonnabend wurden die Mittelhessen ihrer Favoriten, trotz zwischenzeitlicher Probleme, beim Rangletzten der Staffel gerecht und besiegten die TS Frankfurt-Griesheim mit 96:85. Eine Schlüsselrolle spielte bei dieser Begegnung ein Youngster der Mittelhessen:

Finn Jakob, der es auf 28 Zähler brachte.

TS F.-Griesheim - Lich Basketball 85:96

Die Gäste erwischten einen Start nach Maß und gewährten den Griesheimer Korbjägern lediglich acht Punkte bis zur ersten Viertelpause (8:24). »Das war so, wie ich es mir vorgestellt habe: Wir haben sie von Beginn an überfordert, es lief alles nach Plan«, lobte LB-Headcoach Viktor Klassen im Nachgang.

Diese Zufriedenheit des Übungsleiters hielt jedoch nicht an: Lich wurde im zweiten Viertel nachlässig in der Verteidigung. »Da waren wir zu lasch«, so Klassen. Einzig der Offensive - getragen vom 20-jährigen Jakob und dem einmal mehr stark aufspielenden Yannik Ribbecke (18 Punkte), die immer wieder sehenswert kombinierten - war es zu verdanken, dass die Gäste beim Erklingen der Halbzeitsirene noch mit 15 Zählern (35:50, 20.) vorne lagen. »Er hat das Spiel seines Lebens gemacht«, lobte Klassen die Vorstellung von Finn Jakob.

Lich Basketball kam im Anschluss gut und aggressiv aus der Kabine und zog auf 20 Punkte weg. Doch abermals schlichen sich in der Folge Nachlässigkeiten ins Spiel des Klassen-Teams. Zudem versenkte Frankfurt gegen Ende des Abschnitts vier Drei-Punkte-Würfe in Folge und verkürzte bis zur 30. Minute auf 63:76.

Nun hatte die gastgebende Turnerschaft Blut geleckt und nahm die Wetterstädter im Schlussakt weiter in die Mangel. Fünf Zeigerumdrehungen vor Spielende lag Lich plötzlich nur noch mit acht Punkten in Front. Doch nach einer Auszeit von Klassen fing sich der Primus wieder rund brachte, unter Aufgebot seiner Starting-Five, den Sieg doch noch sicher über die Zeit. »Das war schwerer als gedacht und liegt auch an der Einstellung der Spieler. Wenn nur drei Spieler aggressiv sind und zwei nicht, dann wird es schwierig«, resümierte ein kritischer Licher Cheftrainer.

Lich Basketball: Chromik 1, Keller 7, Wagner 7, Schweizer 17, Hoxhallari 7, Roith 7, Ribbecke 18, Jakob 28, Bölke 4.

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