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Knackpunkt vor der Pause

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Wiesbaden (mol). Sollte die HSG Lumdatal zu Beginn der Meisterrunde der Männerhandball-Landesliga zumindest noch leise Hoffnungen gehegt haben, im Aufstiegskampf nochmal einen Fuß in die Tür zu bekommen, so sind diese nun endgültig dahin.

Eintracht Wiesbaden - HSG Lumdatal 29:28

Am Samstagabend musste sich das Team von Trainer Eike Schuchmann beim Tabellenzweiten HSG VfR/Eintracht Wiesbaden mit 28:29 (11:15) geschlagen geben und sammelte damit die Minuspunkte Nummer fünf und sechs ein, während die Gastgeber weiterhin nur einen Verlustpunkt aufzuweisen haben.

»Wir haben nicht gut begonnen, uns aber stark zurückgekämpft. Knackpunkt waren sicher die Minuten vor der Pause, als wir Wiesbaden auf vier Tore wegziehen lassen mussten. Aber ich muss meiner Mannschaft für die zweite Halbzeit ein Kompliment aussprechen, denn Einsatz und Wille waren wirklich großartig. Es ist schade, dass wir uns für unsere Aufholjagd nicht belohnen konnten, aber defensiv war das über weite Strecken die richtige Reaktion auf die Vorwoche«, resümierte der HSG-Coach.

Dessen Team musste ohne Torjäger Marcel Köhler antreten und geriet schnell mit 3:6 (12.) in Rückstand. Nach gut 20 Minuten war beim 10:10 aber wieder alles offen. Weil die Offensive dann in der folgenden Phase jedoch Überzahlsituationen schlecht ausspielte, zog Wiesbaden bis zu Pause auf vier Tore (15:11) davon.

Die Vorentscheidung schien dann gefallen zu sein, als die hessischen Landeshauptstädter ihren Vorsprung wenige Minuten nach der Pause dann sogar auf sechs Treffer ausbauen konnte. Doch mit großem Kampfgeist kamen die Lumdataler Tor um Tor näher und konnten sogar nochmal ausgleichen (21:21, 46.). Nachdem Wiesbaden dann aber wieder auf 27:23 (55.) davongezogen war, reichte ein letztes Aufbäumen der Schuchmann-Sieben dann nicht mehr, sodass die Mittelhessen trotz einer furiosen Aufholjagd am Ende ohne Punkte dastanden und ihre letzten kleinen Aufstiegshoffnungen nun endgültig begraben mussten.

Wiesbaden: Kellner, Eisenbach - Kirchmeier (9/2), Hermsen (4), Walter (3), Matejka, Mickel (1), Seiwert (3), Schreiber, Stadermann (1), Henkelmann (7), Schmelzer (1).

Lumdatal: Solbach, Schneider - Kühn (7), Henke (3), von Bierbrauer, Schmitz, Rein (3), Schuster (5/2), Schlapp (2), Kern, Ziegler (2), Mohr (5/1), Heß (1), Vogel.

Schiedsrichter: Erdönmez/Werner (Waldmichelbach). - Zuschauer: 150. - Zeitstrafen: drei (Seiwert zwei, Walter) - vier (Ziegler zwei, von Bierbrauer, Schmitz). - Siebenmeter: 4/2 - 3/2.

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