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KOA belohnt sich wieder nicht

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Rabenau-Odenhausen (mol). Einmal mehr hat sich die SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen in der Fußball-Gruppenliga in einer überlegen geführten Partie nicht mit Punkten belohnen können. Einmal mehr nutzte der Gegner, der am Sonntagnachmittag SG Ehringshausen/Dillheim hieß, die Fehler der Frank-Elf aus, profitierte zudem vom Chancenwucher der Gastgeber und feierte so am Ende in Odenhausen einen 3:

2 (3:1)-Erfolg. Während die Lumdataler als abgeschlagener Letzter damit weiterhin auf die Kreisoberliga Süd zusteuern, feierte der Aufsteiger den ersten Erfolg nach zuvor sechs Partien ohne Dreier.

SG Kesselbach/Od./All. - SG Ehringshausen 2:3

»Ich weiß schon langsam nicht mehr, was ich sagen soll, denn die Spielfilme sind fast jede Woche gleich. Wir haben eine Unmenge an Chancen, schaffen es aber nicht, mehr daraus zu machen. Zudem bieten wir dem Gegner, der hier fußballerisch vieles schuldig geblieben ist, zu viel an und kassieren zu einfache Gegentore. Die Moral war auch in Halbzeit zwei intakt, und auch wenn wir teilweise haarsträubende Fehler gemacht haben, waren wir keinesfalls die schlechtere Mannschaft«, so ein geknickter KOA-Sprecher Martin Rühl.

Dessen Team war der Start noch gut gelungen, Leon Weiss (11.) hatte die Dreier-SG früh in Führung gebracht. Doch bei guten Chancen verpasste es die Frank-Elf, entsprechend nachzulegen und lud den Neuling zudem mit dicken Abwehrfehlern zu Toren ein. Diese Fehler nutzte Mike Sinkel (17.,30.) gleich doppelt aus, drehte damit das Spiel. Dass mit Lukas Krug und Sven Herzberger zwei Abwehrspieler kurzfristig ausgefallen waren, machte sich in der Defensive der Gastgeber zudem bemerkbar. Nach dem einzig starken Spielzug der ersten Hälfte erhöhte Ehringshausen/Dillheim dann sogar auf 3:1, nach feinem Pass in den Rückraum jagte Torben Droß (35.) die Kugel unter die Latte.

Nach der Pause war KOA dann aber schnell wieder in der Partie, weil Dennis Feldbusch bereits nach 55 Minuten der Anschluss gelang. In der Folge kamen die Gastgeber zu guten Möglichkeiten, Pech, Unvermögen und ein starker Felix Georg zwischen den Pfosten der Steinbrenner-Elf verhinderten aber den verdienten Ausgleich. Und weil die Gastgeber in der hektischen Schlussphase dann auch viele Fehlpässe produzierten, schaukelte der Aufsteiger den knappen Vorsprung über die Runden und feierte im Kampf um den Klassenerhalt einen ganz wichtigen Sieg nach vorausgegangener Durststrecke.

Kesselbach/Od./All.: Dühring - Johannes Krug, Haak, Feldbusch, Wiegel, Probst, Müller, Sebastian Pfeiffer, Lukas Krug, Weiss, Krasniqi - Einwechselspieler: Wissig, Schomber, Nicklas, Löffert.

Ehringshausen: Georg - Droß, Graf, Russmann, Schüller, Tapp, Grosse, Sinkel, Will, Zabel, Hanold - Einwechselspieler: Jeremejew, Wassmuth, Neuhaus, Bauer.

Tore: 1:0 Weiss (8.), 1:1, 1:2 Sinkel (17., 30.), 1:3 Droß (35.), 2:3 Feldbusch (55.) - Schiedsrichter: Appel (Burghaun-Haunetal) - Zuschauer: 100.

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