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Köhler-Aus schockt HSG

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Mainz-Kostheim (mol). Die HSG Lumdatal hat in der Männerhandball-Landesliga Mitte die zweite Saisonniederlage hinnehmen müssen. Trotz einer frühen Fünf-Tore-Führung gab das Team von Trainer Eike Schuchmann die Partie bei der TG Kastel in der zweiten Halbzeit aus der Hand und musste sich mit 28:30 (15:12) geschlagen geben. Eine Verletzung war wohl spielentscheidend.

TG Kastel - HSG Lumdatal 30:28

»Wir sind gut reingekommen und hatten die Partie in der ersten Halbzeit sehr gut in der Hand. Nach der Verletzung von Marcel Köhler hatten wir dann allerdings nur noch drei Rückraumspieler zur Verfügung, was sich in der zweiten Halbzeit bemerkbar gemacht hat. Uns sind die Kräfte geschwunden, weshalb wir Fehler gemacht und Kastel zu Kontern eingeladen haben«, berichtete der HSG-Coach, der hofft, dass sich die Knieverletzung des Torjägers nicht als schwerwiegend herausstellt.

Als dieser noch quietschfidel über das Kostheimer Parkett lief, lief auch das Spiel der Mittelhessen rund. Zunächst führte Lumdatal mit 6:3 (10.) und baute diesen Vorsprung nach einem Treffer von Jan Vogel nach einer guten Viertelstunde sogar auf 9:4 aus. Zwar kam Kastel in der Folge besser in die Partie, bis zu Jonas Schlapps 12:7 hielt die Fünf-Tore-Führung aber noch.

Sah es auch beim Pausen-15:12 noch gut aus, machte sich das Fehlen Köhlers und das von Max Kühn dann aber doch schnell bemerkbar, denn die Gastgeber kamen Tor für Tor näher und glichen beim 16:16 (36.) bereits aus.

Die offensive Deckungsvariante brachte Lumdatal in der Schlussphase durch den zehnten Treffer des starken Florian Mohr beim 28:29 in Punktenähe, doch nach einer Auszeit spielten die Hausherren die Uhr geschickt herunter und setzten durch Christian Panzer den entscheidenden Treffer.

Kastel: Schiebeler, Dresen - Sebastian Fischer (4/2), Holtkötter (3), Jungblut (1), Panzer (9), Grzeschik (7), Tobias Fischer (2), Büscher (1), Schult, Kastner (2), Dunkel, Böhne (1).

Lumdatal: Kaiser, Schneider - von Bierbrauer, Schmitz, Rein (8), Mohr (10), Schlapp (2), Hofmann (1), Kern, Marx, Köhler (2), Heß (1), Vogel (4).

Schiedsrichter: Feldmann/Jansen (Frankfurt/Trebur) - Zuschauer: 60 - Zeitstrafen: drei (Böhne zwei, Büscher) - vier (von Bierbrauer, Schmitz, Heß, Vogel) - Siebenmeter: 2/2 - 0.

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