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Köhler sorgt für Ruhe, Keck für Entscheidung

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Bad Nauheim (wbe). Der EC Bad Nauheim ist in der DEL2 im Kampf um Platz vier in der Endabrechnung der Meisterschaftsrunde am Wochenende keinen entscheidenden Schritt vorangekommen. Die Pflichtaufgabe gegen das Schlusslicht Selb wurde zwar mit einem 5:2 (2:2, 2:0, 1:0)-Erfolg positiv abgehakt, doch die Vorstellung der Bad Nauheimer war alles andere als glanzvoll.

Zwei Tage zuvor hatten die »Roten Teufel« beim ESV Kaufbeuren mit 1:4 verloren.

Am Sonntagabend trauten die 1112 Zuschauer im Colonel-Knight-Stadion ihren Augen nicht, als der VER Selb nach gut acht Minuten durch Lukas Vantuch und Daniel Schwamberger mit 2:0 führte. Erst Stefan Reiter markierte mit einem Doppelschlag den Ausgleich. »Solche haarsträubenden Fehler dürfen einfach nicht passieren«, kritisierte Harry Lange.

Auch im weiteren Spielverlauf gab es noch einige Schrecksekunden für den EC-Headcoach zu überstehen. Eine Überzahlsituation zwischen den Dritteln eins und zwei nutzten die »Teufel« durch Jerry Pollastrone zur Führung. Aber erst Mick Köhler sorgte mit dem 4:2 (30.) für etwas Ruhe. Im letzten Abschnitt blieben spielerische Höhepunkte Mangelware. Denn Schlusspunkt erzielte dann aber Tristan Keck (58.).

Streit um Plätze eins bis vier

Nach dem Wochenende haben sich in der DEL2 die ersten Entscheidungen herauskristallisiert. Mit dem EC Bad Tölz, den Bayreuth Tigers, den Lausitzer Füchsen und dem VER Selb stehen die vier Clubs fest, die in der Playdown-Runde den Kampf gegen den Abstieg fortführen.

Völlig offen ist dagegen die Frage nach dem Hauptrundensieger und dem Tabellenvierten, dem das Playoff-Heimrecht garantiert ist. Der Titel wird zwischen den Löwen aus Frankfurt, den Dresdner Eislöwen und den Ravensburger Towerstars ausgespielt. Um Platz vier streiten sich derzeit der EC Bad Nauheim, die Eispiraten aus Crimmitschau und die Kassel Huskies. Auf Ausrutscher dieses Trios warten die Heilbronner Falken, die sich noch Chancen auf Platz sechs (direkte Playoff-Qualifikation) ausrechnen können.

Aufgrund dieser engen Konstellation kommt dem Duell zwischen dem EC Bad Nauheim und Crimmitschau am Dienstagabend um 19.30 Uhr im Colonel-Knight-Stadion höchste Bedeutung zu. »Wenn wir die Partie gewinnen, sollten wir am Ende vor Crimmitschau bleiben und der Kampf um Platz vier würde sich dann vermutlich zwischen uns und Kassel entscheiden«, glaubt Harry Lange.

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