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Köhler weckt Lebensgeister

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Lollar (mol). Heimspiele der HSG Lumdatal gegen die HSG Kleenheim-Langgöns finden offenbar keinen Sieger. Endete das Duell in der Vorsaison in der Dritten Liga schon mit einem Unentschieden in in Londorf, teilten sich die heimischen Vertreter auch am Samstagabend in der Frauenhandball-Oberliga die Punkte. In der Sporthalle in Lollar-Süd hieß es am Ende 25:

25 (12:14).

HSG Lumdatal - HSG Kleenheim-L. 25:25

Ob des Spielverlaufes und einer zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Führung in Hälfte zwei müssen die Kleebachtaler das Remis aber wohl eher als Punktverlust verbuchen.

»Ich bin absolut zufrieden, denn das war sicherlich - von einer Phase kurz vor und nach der Pause abgesehen - unsere beste Saisonleistung. Das war spielerisch guter Handball, wir haben gut verteidigt und es oftmals geschafft, Kleenheim-Langgöns das Tempospiel zu nehmen«, bilanzierte Lumdatals Trainer Marcel Köhler.

Dass in der Spielstätte in Lollar-Süd nicht geharzt werden durfte, machte beiden Mannschaften zu schaffen, gute Abwehrreihen, aber auch viele technische Fehler ließen den Gegenüber immer wieder ins Tempospiel kommen. Zunächst kam Kleenheim-Langgöns besser in die Partie und führte schnell mit 4:1 (5.), nach dem 2:5-Rückstand führte ein 4:0-Lauf zu Lumdatals erster Führung beim 6:5 (11.). Vier Treffer der Kleebachtalerinnen in Folge sorgten dann für eine 14:12-Pausenführung der Saul-Sieben.

Die Gäste leisteten sich nun weniger Fehler und zogen durch Kira Suchantkes Treffer auf 19:14 (38.) davon. Doch nach einer Auszeit Köhlers wachte dessen Team auf, kämpfte sich über das 20:22 durch Lea Bulling (45.) heran und glich beim 23:23 durch Kim Fuhrländer, die ebenso wie Svenja Mohr bedingungslos im Eins-gegen-Eins zog, sogar zum 23:23 aus.

Harz fehlt

Nachdem Luisa Hickel die Kugel unter Zeitspielnot in den Winkel geschweißt hatte (24:23, 55.), drehten Mohr und Fuhrländer die Partie für Lumdatal - 25:24 (56.). Im folgenden Angriff verpassten die Gastgeberinnen das vorentscheidende 26. Tor. Elena Schuch gelang nach vorausgegangener starker Abwehrleistung aus der zweiten Welle das 25:25. Dabei blieb es, obwohl beide Teams in der Schlussminute nochmal in Ballbesitz kamen. »Da wir lange Zeit und deutlich geführt haben, ist die Enttäuschung schon groß. Vermutlich muss ich die zweite Auszeit früher legen und so die Aufholjagd früher unterbrechen, dann wird es zum Ende nicht so hektisch. Die Abwehrreihen haben immer wieder Emotionen ins Spiel gebracht. Ohne Harz war es für beide Mannschaften schwierig«, resümierte SGK-Coach Martin Saul.

Lumdatal: Schütz, Schuster - Hummerich, Fürst, Franziska Müller (1), Mohr (2), Carmie Schneider (3), Noemi Schneider, Hasenkamp (4), Parma (1), Boulouednine (4/2), Bulling (4), Smajek (1), Fuhrländer (5).

Kleenheim-Langgöns: Bork, Pieth - Eggers, Lotz, Dietz (5), Bachenheimer (4/3), Schuch (5), Rüspeler (3), Suchantke (2), Manfraß, Kleinhenz (2), Klug (1), Schäfer, Hickel (3).

Schiedsrichter: Kerth/Knodt (Erfelden) - Zuschauer: 200 - Zeitstrafen: drei (Fuhrländer zwei, Hasenkamp) - zwei (Bachenheimer, Klug) - Siebenmeter: 3/2 - 3/2.

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