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»Kompliment an Wettenberg«

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Wettenberg (miw). Das Derby zwischen der HSG Wettenberg und der HSG Kleenheim-Langgöns in der Handball-Oberliga der Frauen endete mit einem vor dem Spiel nicht zu erwartendem 24:16 (12:7)-Heimsieg für die HSG Wettenberg.

HSG Wettenberg - Kleenheim-Lang. 24:26

Von der siegreichen HSG sagte Kai Nober im Anschluss: »Wir können sehr zufrieden in die Pause gehen, das war heute eine hervorragende Mannschaftsleistung. Dass was wir uns vorgenommen haben, hat gut funktioniert, wir haben Kleenheim zu schlechten Abschlüssen gezwungen und hatten auch im Angriff über weite Strecken eine hohe Effektivität im Abschluss.« Auf der Gegenseite war Trainer Martin Saul, der in Wettenberg viele Jahre als Trainer aktiv war, mit dem Auftreten seiner Mannschaft enttäuscht: »Das ist ein enttäuschender Ausgang zum Jahresende. Kompliment an Wettenberg, die aufopferungsvoll gekämpft haben. Wir waren im Angriff zu ausrechenbar und in der Abwehr zu behäbig. Das kann man nicht nur auf das fehlende Harz schieben, mir fällt es heute schwer, die positiven Dinge zu sehen.«

Nach dem 0:1 durch Franziska Dietz drehte Wettenberg auf und ging nach einem 6:0-Lauf, abgeschlossen von Michelle Rolshausen nach schön herausgespieltem Treffer zum 6:1 ab. Aus einer kompakten Abwehr heraus ging die Heim-Sieben mit einem hohen Tempo in die eigene Offensive und fand auch im Positionsangriff immer wieder gute Lösungen gegen die Kleenheimer Deckung. Die Kleebachtalerinnen agierten in der Folge mit einer 5:1-Declung und waren beim 8:6 (21.) wieder auf zwei Treffer herangekommen. Die Minuten vor der Pause waren geprägt von mehreren Fehlern auf beiden Seiten. Die Gastgeberinnen waren es, die daraus besser Profit schlagen konnten und mit einem 12:7 in die Pause gingen.

Im zweiten Durchgang gelang wie auch zu Beginn der Partie dem Gast der erste Treffer, Kreisläuferin Elena Schuch verkürzte zum 12:8. Doch Nober schien auch in der Pause die richtigen Worte an seine Mannschaft gegeben zu haben, binnen weniger Minuten gelang es der Heim-Sieben, die Führung beim 17:9 durch Anna Schwab erstmals auf acht Tore auszubauen. Da Wettenberg auch in der Folge stark in der Deckung in Verbindung mit der Torhüterin agierte und der stärksten Offensive der Liga nur wenig Raum zur Entfaltung gab, liefen die Gäste weiterhin einem deutlichen Rückstand hinterher und verabschiedeten sich am Ende mit einer acht-Tore-Niederlage in die Winterpause.

Wettenberg: Habermehl, Rinn; Jansche (2), Schuldt (6/5), Goncalves (3), Tafferner (2), Rolshausen (2), Schwab (4), Tröller (3), Krombach (1), Hammermann, Münch (1), Schön, Krüger

Kleenheim-Langgöns: Pieth, Bork; Eggers (2), Lotz (1), Dietz (3), Bachenheimer (1), Schuch(4), Bretz, Suchantke (1), Manfraß, Wulf, Klug (1), Arch, Hickel (3/2)

Schiedsrichter: Kocak/Schmidt (Schierstein) - Zeitstrafen: vier (Tafferner, Tröller zwei, Krombach); drei (Bachenheimer, Klug, Hickel). - Siebenmeter: 6/5:5/2

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