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Kopfschütteln über Gegner

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Von: Wolfgang Oelrich

Gießen (woo). Mit frischem Mut und Lisa Hisserich als neuer Spielertrainerin wollten sich die Frauen des FC Gießen in der Fußball-Verbandsliga gegen den drohenden Abstieg stemmen. Und nun das: eine 0:9-Klatsche gegen Gläserzell II. Die Begegnung des TSV Klein-Linden gegen Freiensteinau wurde verlegt.

SV Gläserzell II - FC Gießen 9:0 (4:0): Zum Spiel gibt es nicht viel zu sagen. Das Ergebnis spiegelt die Gläserzeller Überlegenheit wider. Aber dass die Partie überhaupt angepfiffen wurde, stößt bei den Gießenerinnen auf Unverständnis. Im Laufe der Woche waren vier Spielerinnen positiv auf Corona getestet worden. Ab fünf Corona-Fällen in einer Mannschaft empfiehlt der Verband die Begegnung zu verlegen.

Die Gläserzeller beharrten darauf, dass der FC antrat. Eine Woche vorher hatten die Gießenerinnen dem Antrag des TSV Klein-Linden auf eine Verlegung stattgegeben. Am Samstagmorgen kamen fünf weitere Krankmeldungen beim FC hinzu. Zu zehnt angereist, mussten Blerina Dervishi und Julia Köhler verletzt den Platz verlassen, sodass die Gäste die Partie zu acht beendeten. Mit sportlichem Wettbewerb hat das nicht mehr viel zu tun. Unsportlich fand Spielertrainer Lisa Hisserich auch die hämischen Kommentare, mit denen sie und ihre Mitstreiterinnen von der gegnerischen Bank bedacht wurden.

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