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Kreispokal: TuBa zittert sich ins Halbfinale

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Gießen (bir). Die Fußball-Verbandsligisten SG Kinzenbach und FC TuBa Pohlheim haben das Halbfinale des SWG-Kreispokals erreicht. Während die Mannschaft aus dem Heuchelheimer Ortsteil bei der FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod einen 7:1-Kantersieg feierte, mussten sich die Pohlheimer bei der SG Obbornhofen/Bellersheim mit einem knappen 1:0-Erfolg zufrieden geben.

Die restlichen zwei Teams für das Halbfinale werden in den Partien FSG Lumda/Geilshausen gegen die SG KOA und TSG Leihgestern gegen den FSV Fernwald ermittelt.

FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod - SG Kinzenbach 1:7 (0:3): Die SG Kinzenbach, die nur mit einem 2. Torwart und einem Feldspieler für die Auswechselbank angereist war, ließ beim aktuellen Tabellendritten der Abstiegsrunde der Kreisoberliga Süd von Beginn an keine Zweifel über das Weiterkommen aufkommen. Nach knapp einer Viertelstunde leitete Robin Sajonz (14.) den Kantersieg ein, und Henrik Keller (25.) per Foulelfmeter - Ufuk Ersentürk war im Strafraum gefoult worden - und Nicolas Anker (38.) bauten den Vorsprung bis zur Halbzeitpause vorentscheidend aus.

Nach dem Wechsel dauerte es bis zur 55. Minute, ehe Keller erneut traf zum 4:0, und nach einem Eigentor der Gastgeber stand es 5:0 (59.), bevor die vom ehemaligen Kinzenbacher Spieler Viktor Riske trainierten Gastgeber zum Ehrentreffer durch Dominik Goettsche (69.) kamen. Timo Schmidt (74.) und Nnamdi-Benjamin Mark (84.) sorgten vor rund 100 Zuschauern für die restlichen Treffer zum 7:1-Endstand. Dementsprechend zufrieden war nachher SG-Coach Oliver Dönges: »Das war ein auch in der Höhe verdienter Sieg für uns, denn wir waren immer überlegen. Das haben die Jungs souverän runtergespielt.«

SG Obbornhofen/Bellersheim - TuBa Pohlheim 0:1 (0:0): Das war knapp! Erst in der 81. Minute machte Kevin Rennert mit seinem Treffer zum 1:0 das Weiterkommen für den derzeitigen Verbandsliga-Dritten aus Pohlheim beim Zweiten der Aufstiegsrunde der Kreisoberliga Süd, der SG Obbornhofen/Bellersheim, perfekt. Aber das knappe Ergebnis gibt die wahren Kräfteverhältnisse auf dem kleinen Platz in Obbornhofen nicht annähernd wieder. »Unser Sieg war zu keiner Zeit gefährdet, auch wenn das Ergebnis es nicht zeigt. Es sah so aus, als wenn der Gegner gar nicht gewinnen wollte«, kommentierte TuBa-Trainer Josef Jacob die destruktive und nur auf Torverhinderung ausgerichtete Strategie der SG, die nur zu einemeinzigen Torschuss kam, und beklagte zudem, dass »ein ganz klarer Elfmeter nicht gegeben wurde, nachdem Rennert gefoult worden war.«

Für die höherklassigen Gäste vergab allein Rennert in Halbzeit eins drei gute Torgelegenheiten, und auch Mathay Göktas hatte eine hundertprozentige Chance auf dem Fuß. Beim »goldenen Tor« profitierte Rennert von einer maßgerechten Flanke von Antonyos Celik, die der Angreifer per Kopfball veredelte und so das Weiterkommen sicherte.

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