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KSC eine Nummer zu groß

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Gießen (mwi). Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang war für die C-Junioren der TSG Wieseck gegen den Karlsruher SC nichts zu holen. Die Gäste gingen bereits früh mit 3:0 in Führung und verwalteten den Vorsprung anschließend überwiegend souverän. Dennoch attestierte das Wiesecker Trainergespann Stawitzki/Ghoulla nach dem Schlusspfiff ihrer Mannschaft eine »starke zweite Hälfte«.

Der FSV Waiblingen trennte sich 1:1 vom SV Sandhausen. Damit rangiert die TSG weiterhin auf Platz sechs der Regionalliga-Abstiegsrunde. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt zwei Punkte.

TSG Wieseck - Karlsruher SC 0:3 (0:3): Das Trainerduo sei »stolz« - »stolz auf die Jungs, wie sie aus der Halbzeit gekommen sind«. Gegen einen »sehr, sehr starken« KSC zahlten die Gießener in der ersten Halbzeit jedoch Lehrgeld.

Trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle wollten sich die Hausherren keineswegs verstecken, sondern die Nordbaden früh unter Druck setzen. Der KSC zeigte dabei immer wieder seine Klasse, überspielte die erste Angriffslinie der TSG und nutzte anschließend die sich bietenden Räume. Für den Führungstreffer sorgte aber der Wiesecker Marvin Hounkpati, der den Ball bei einem Klärungsversuch nicht richtig traf, sodass dieser sich über Finn Henkel hinweg ins Wiesecker Gehäuse senkte (7.). Und auch in der 19. Minute half die TSG mit: Einen Fehler im Spielaufbau nutzten die Gäste eiskalt und stellten auf 2:0, ehe Wieseck nach nur 22 Minuten bereits den dritten Gegentreffer einsteckte.

Auf der Gegenseite besaß die Heimelf lediglich eine gute Möglichkeit, doch Dave Berner platzierte seinen Abschluss beim Stand von 0:1 zu zentral. Im Stile einer Spitzenmannschaft verwalteten die Gäste anschließend die deutliche Führung, wenngleich die TSG mit einer deutlichen Leistungssteigerung aus der Kabine kam. Vor allem die Defensive präsentierte sich formverbessert, sodass die Karlsruher kaum noch für Gefahr sorgten. Tatsächlich boten sich den Wieseckern noch zwei Gelegenheiten, doch Arton Miftari scheiterte am gut aufgelegten Schlussmann des KSC.

Aufstellung: Finn Henkel, Tyler Patterson, Dave Berner (51. Armin Sejfic), Marvin Hounkpati, Arton Miftari, Rubar Koc, Mohamed Salem (60. Maximilian Paunovic), Achmad Nazari (51. Niclas Koutsimanis), Ali Altay, Mussie Beraky, Christian Prenaj (Yannick Emmer).

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