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Kurz und erfolgreich

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gispor_0909_hsg_ov_090922 © Red

Wetzlar. Wer sich oberflächlich mit der Bundesliga-Geschichte der HSG Wetzlar befasst, könnte meinen, dass diese nur aus zwei Trainern bestanden hat. Einmal Velimir Petkovic, der nach dem Aufstieg 1998 bis 2004 den Grundstock für die weitere Erstliga-Zugehörigkeit legte, und dann Kai Wandschneider, der in den Jahren von 2012 bis 2021 für besondere Glanzpunkte sorgte.

Es ist erstaunlich, wie viele Übungsleiter neben diese beiden Konstanten auf der Trainerbank die sportlichen Geschicke der Grün-Weißen leiteten. Etwa Martin Schwalb. Der am 4. Mai 1963 in Stuttgart geborene (und jetzt in Hamburg lebende) ehemalige deutsche Nationalspieler mit 193 internationalen Einsätzen hatte nur etwas mehr als ein Vierteljahr lang das Sagen bei den Wetzlarern, nachdem er für die Saison 2005/06, von der SG Wallau/Massenheim kommend, als Nachfolger für Holger Schneider verpflichtet worden war. Durch eine Vertragsklausel verabschiedete sich der Linkshänder schon im Oktober 2005 gen Hamburg, wo er beim dortigen HSV anheuerte und auch heute noch als Funktionär die Geschicke der Hanseaten mitbestimmt. Für die Mittelhessen war dieser Wechsel aber dennoch lukrativ, denn der HSV Hamburg mit seinem damaligen Mäzen Andreas Rudolph zahlte eine fünfstellige Ablösesumme an die HSG.

Wie kam es zu Ihrem Engagement bei der HSG? Wer hat Sie verpflichtet?

Rainer Dotzauer natürlich. Wir haben sehr viele intensive Gespräche geführt, bis mein Engagement dann klar war.

Was war das größte Negativerlebnis in Ihrer Zeit bei der HSG?

Da kann ich mich an nichts erinnern. Da gab es kein Negativerlebnis in der Kürze der Zeit bei der HSG.

Worüber haben Sie sich am meisten gefreut in dieser Zeit?

Im ersten Spiel der Saison war es gegen den SC Magdeburg ein sehr emotionales Spiel. Bis dahin hatte die HSG Wetzlar noch nie gegen Magdeburg gewonnen. Der damalige Erfolg (35:34, Anm. d. Red.) ist mir natürlich immer noch präsent.

mit Martin Schwalb

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Gab ein kurzes Gastspiel als Wetzlarer Trainer: Martin Schwalb. Foto: dpa © dpa

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