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Lange Anreise? Vorfreude überwiegt

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Von: Christian Németh

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Derzeit läuft es für Yannik Ribbecke und den Licher Basketballern sehr gut. Das soll auch nach dem Gastspiel in Ulm so sein. Foto: Schepp © Schepp

Gießen (cnf). Nachdem die Korbjäger von Lich Basketball am vergangenen Samstag die Bona Baskets Limburg mit einem 93:60-Erfolg aus der eigenen Halle gefegt und zugleich ihren zweiten Saisonsieg bejubeln durften, scheint der Aufsteiger bestens in der 1. Basketball-Regionalliga Südwest angekommen zu sein. Ihre zuletzt starke Verfassung wollen die Wetterstädter am Sonntag bestätigen, wenn die nächste Dienstreise gen Ulm und zum punktgleichen Tabellenneunten TSG Söflingen führt.

TSG Söflingen - Lich Basketball (So., 17.30 Uhr)

»Nach dem letzten Sieg kann man nur zufrieden sein. Jeder hat seinen Beitrag dazu geleistet, nun sind wir voller Vorfreude auf das nächste Spiel. Es ist eine lange Auswärtsfahrt, aber da müssen wir durch«, sagt LB-Headcoach Viktor Klassen vor Antritt der rund 350 Kilometer langen Reise nach Baden-Württemberg.

Weiterhin verzichten müssen die Mittelhessen auf den verletzten Point Guard Nils Pompalla, unsicher ist zudem der Einsatz der beiden Youngsters und Doppellizenzspieler Carl Chromik und David Sann, die unter Umständen beim NBBL-Team der Basketball Akademie Gießen 46ers, das am Sonntag in Heidelberg aufläuft, aushelfen müssen. »Sonst sind wir aber komplett«, so Klassen.

Wie die Licher Auswahl kommt die TSG Söflingen, die sich am letzten Spieltag dem Zweitplatzierten MTV Stuttgart mit 70:85 geschlagen geben musste, bislang auf zwei Siege und zwei Niederlagen. Einen Selbstläufer erwarte Viktor Klassen nicht: »Das ist eine unangenehme Mannschaft. Sie spielen aggressiv, ähnlich wie wir, und versuchen, den Spielfluss des Gegners zu stören.«

Vor allem für einen TSG-Akteur spricht Lichs Übungsleiter vorab eine Extra-Warnung aus: Söflingens »Big Man« Marko Markovic ist derzeit der beste Rebounder der Südweststaffel und schnappte sich jüngst gegen Stuttgart unfassbare 24 Korbabpraller. Im Schnitt kommt Markovic auf 16,7 Rebounds pro Partie - hinzu gesellen sich beachtliche 24,7 Zähler, was den viertbesten Wert der Liga bedeutet. Neben den starken Statistiken prägt der Power Forward das Söflinger Spiel grundlegend, weshalb Klassen vorab fordert: »Auf ihn müssen wir uns konzentrieren und versuchen, seine Plays wegzunehmen.«

Nur so bleibt die Freude auch auf der langen Heimreise weiterhin vorhanden.

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