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Langes Zittern ...

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Bad Nauheim (wbe). Der EC Bad Nauheim hat in der Deutschen Eishockey-Liga 2 nicht nur den sich nach drei Niederlagen anbahnenden negativen Trend gestoppt, sondern sich mit einem Sechs-Punkte-Wochenende auf Platz drei in der Tabelle vorgeschoben. Vor 3046 Zuschauern feierten die Roten Teufel am Sonntag einen 4:1 (1:0, 2:1, 1:0)-Erfolg über die Krefeld Pinguine.

Das Duell war zunächst geprägt von einem starken Beginn der Bad Nauheimer in den ersten knapp 30 Minuten, als man sich einen 3:0-Vorsprung herausarbeitete. Noch vom Auswärtssieg in Crimmitschau beflügelt, kontrollierte der EC von der ersten Minute an das Geschehen, tat sich anfangs aber noch mit dem Toreschießen schwer. Erst Jordan Hickmott brach den Bann mit dem 1:0. Dass Tim Coffman in der 26. Spielminute auf 2:0 erhöhte und Christoph Körner genau 61 Sekunden später das 3:0 erzielte, spielte den Bad Nauheimern richtig in die Karten. Trotzdem schien dieses 0:3 so etwas wie ein Weckruf für die Rheinländer zu sein, die fast postwendend durch Nikita Shatsky zum 1:3 verkürzten - nun war der DEL-Absteiger auch wirklich präsent. »Jetzt hatten wir Glück bei zahlreichen Aktionen und ich habe dann im weiteren Verlauf sogar etwas um unseren Erfolg gezittert«, gab EC-Headcoach Harry Lange nach Spielschluss unumwunden zu.

Er hatte auch allen Grund zum Zittern, denn die Krefelder hatten noch zweimal Überzahl und verstärkten im Schlussdrittel erwartungsgemäß ihre Angriffsbemühungen. Erst in der 58. Minute konnte Harry Lange nach dem 4:1 durch Christoph Körner endlich auf- und durchatmen. Im Übrigen ein kurioses Tor, denn ein Pass von Gästespieler Marcel Müller prallte an den Schlittschuhen von Körner ab und landete am verdutzten KEV-Schlussmann Sergei Belov vorbei in den Maschen.

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