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Laubach lässt weiterhin aufhorchen

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Marvin Luckert ist mit der FSG Laubach derzeit kaum zu stoppen. Auch nicht von der SpVgg. Mücke. © Schepp

Alsfeld (cnf). Die FSG Laubach bleibt in der Aufstiegsrunde der Fußball-Kreisliga A Alsfeld weiterhin das Maß der Dinge und bezwang die SpVgg. Mücke am Sonnabend klar mit 5:3. Auch Verfolger FSG Kirtorf punktete dreifach gegen den SV Nieder-Ofleiden, während es für den Tabellendritten SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen eine knappe 0:1-Niederlage bei der SG Schwalmtal - die am Wochenende aber auch eine aus ihrer Sicht bedauerliche Kunde ereilte - setzte.

Drei Partien gingen auch in der Abstiegsrunde vonstatten. Hier sorgte die FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod II für einen Coup und fertigte den bisherigen Primus TSV Burg-/Nieder-Gemünden mit 7:1 ab. Neuer Spitzenreiter ist die FSG Ober-Ohmen/Ruppertenrod/Ulrichstein nach einem 7:2-Erfolg gegen den Tabellenvorletzten SG Appenrod/Maulbach. Ebenfalls auf sich aufmerksam machen konnte Schlusslicht SG Treis/Allendorf II, das die FSG Queckborn/Lauter mit 1:0 in die Knie zwang.

Aufstiegsrunde

FSG Laubach - SpVgg. Mücke 5:3 (2:0): Der erste Durchgang ging über weite Strecken ausgeglichen vonstatten, so FSG-Sprecher Johannes Damster. Die etwas besseren Möglichkeiten hatten indes die Hausherren, die hiervon auch zwei für sich zu nutzen wussten. »Das 2:0 war auch verdient zur Pause«, so Damster weiter.

In Durchgang zwei war die Sache nicht nur torreich, sondern vor allem umkämpft. Bei einem 3:2-Zwischenstand ging es in die Schlussviertelstunde, die insbesondere gegen Ende von Treffern im Minutentakt geprägt war: 4:2 (88.), 4:3 (90+1) und 5:3 (90+2), so die Chronologie des Endspurts.

»Vor zwei Wochen haben wir schon mal gegen Mücke gespielt, heute waren sie aber besser besetzt und haben sich auch gut verkauft. Schlussendlich war das aber ein verdienter Sieg für uns«, hielt Damster fest.

SG Schwalmtal - SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen 1:0 (0:0): Die SG Schwalmtal, die letzte Woche noch aufgrund einer Spielabsage gegen die FSG Laubach drei Punkte kampflos herschenken musste, meldete sich am Sonntag mit dem zweiten Aufstiegsrunden-Dreier zurück. Zugleich revanchierten sich die Vogelsberger für die 1:4-Niederlage gegen Reiskirchen vor zehn Tagen. SG-Abteilungsleiter Thomas Hildebrand lobte im Nachgang die »top Einstellung« sowie »gemeinschaftliche Mannschaftsleistung« seines Teams.

Die SGRBS agierte vor der Pause optisch überlegen, kam aber zu keinem Treffer. Nach dem Seitenwechsel kam von den Gästen zu wenig, stattdessen markierte Rami Al Mudafer in der 84. Minute den Treffer des Tages. Trotz des Erfolgs sprach Hildebrand von einem »sehr traurigen Tag« für die SGS: Trainer Daniel Schöppner wird den Club Ende der Saison verlassen.

Abstiegsrunde

FSG Queckborn/Lauter - SG Treis/Allendorf II 0:1 (0:1): Erster Endrunden-Dreier für die Treiser Reserve, die somit vom letzten Rang aus ein wichtiges Lebenszeichen in Richtung Liga sendet.

Die Hausherren, nach zuletzt zwei Siegen aus ihren letzten drei Spielen, agierten in der ersten halben Stunde feldüberlegen, generierten aber keine klaren Chancen. Im Anschluss verflachte das Spiel etwas, ehe in der 42. Minute die entscheidende Szene der Partie erfolgte: Nach einem Gerangel im FSG-Sechzehner bekamen die Gäste einen Foulelfmeter zugesprochen, den Daniel Stein verwandelte.

»Wir hatten uns zur zweiten Hälfte etwas vorgenommen, aber irgendwie kamen wir nicht mehr gefährlich vor das Tor«, berichtete FSG-Sprecher Patrick Groß. Im Gegenzug hatte Treis/Allendorf II nach der Pause noch zwei Aluminiumtreffer zu verbuchen. »Ein Unentschieden wäre zwar auch okay gewesen, aber man kann sich auch nicht beklagen«, fasste Groß zusammen.

FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod II - TSV Burg-/Nieder-Gemünden 7:1 (2:1): »Überraschend gegen den Spitzenreiter der Abstiegsrunde, aber auch in der Höhe völlig verdient - es hätte sogar noch höher ausgehen können«, zeigte der Daumen von FSG-Informant Stephan Hahn nach dem Kantersieg nach oben.

Die Hausherren benötigten fünf Minuten, um auf Betriebstemperatur zu gelangen, gingen dann aber zügig ab der elften Minute mit 2:0 in Front. Gemünden verkürzte dank Tim Stöhr in der 29. Minute nach einer Standardsituation und hatte in der Folge etwas Rückenwind - dennoch ging es beim Stand von 2:1 in die Kabinen.

Unmittelbar nach der Pause legten die Gallusstädter nach, führten bereits zur 65. Minute vorentscheidend mit 5:1. Insgesamt kombinierte die FSG, die leichte Unterstützung durch die spielfreie erste Garde hatte, über 90 Minuten stark und offenbarte ein gutes Aufbauspiel. »Die Mannschaft hat sich spielerisch weiterentwickelt«, freute sich Hahn.

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