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Laudt und das Bollwerk

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Launsbach (mol). Die HSG Wettenberg hat zum Start in die Abstiegsrunde der Männerhandball-Oberliga ein deutliches Signal gesendet und sich im ersten Heimspiel auf souveräne und starke Art und Weise zwei Punkte gesichert. Gegen die MSG Umstadt/Habitzheim hielt das Team von Trainer Axel Spandau dem hohen Druck ob der schlechten tabellarischen Ausgangsposition von Beginn an stand und feierte am Ende einen ungefährdeten 33:

22 (14:7)-Erfolg.

HSG Wettenberg - MSG Umstadt/Hab. 33:22

»Respekt an meine Mannschaft für ihre tolle Leistung und wie sie mit dem Druck umgegangen ist. Ich hätte vorher niemals mit einem solch hohen Sieg gerechnet. Der Schlüssel dafür war die starke Abwehrleistung des gesamten Teams, wegen der wir dann auch zu vielen einfachen Toren aus dem Tempospiel kamen. Zudem hat Josh Laudt im Tor auch richtig gut gehalten«, freute sich der HSG-Coach über den gelungenen Auftakt. Lediglich beim 2:1 (5.) lagen die Südhessen in Launsbach in Führung, beim 5:2 durch Jonas Schmidt (11.) war die Richtung aber schon vorgegeben. Nur beim 5:6 (17.) war Umstadt/Habitzheim dann nochmal in Schlagdistanz, danach zogen die Spandau-Schützlinge unwiderstehlich davon.

Laudt präsentierte sich im Tor in toller Form. Die Abwehr stand hervorragend und verhinderte immer wieder das Zusammenspiel des Rückraums mit dem starken Kreisläufer David Lubar hervorragend. Die Ballgewinne wurden zudem immer wieder in leichte Tore umgemünzt, sodass die Wettenberger nach einem Treffer von Johannes Schwarz schon bis zur Pause auf 14:7 davongezogen waren.

Doch von Ausruhen auf dem klaren Vorsprung war auch zu Beginn des zweiten Abschnitts rein gar nichts zu sehen. Wettenberg verteidigte nach wie vor bärenstark, während der MSG ohne das gewohnte Harz auch ein paar technische Fehler unterliefen. Diese nutzten die Gastgeber, um nach 37 Minuten durch Aron Weise bereits auf 21:9 (!) davonzuziehen. Damit war die Entscheidung in Launsbach schon früh gefallen, doch bis zum 26:13 ließ Wettenberg, bei dem besonders Luca Weber in Hälfte zwei stark aufspielte, nicht nach. Erst in den Schlussminuten gestatteten die Hausherren dem Kontrahenten im Gefühl des sicheren Sieges ein wenig Ergebniskosmetik.

»Das war das erste Schrittchen auf dem Weg zum Klassenerhalt. In der nächsten Woche gilt es, in Babenhausen den nächsten zu machen«, so Spandau.

Wettenberg: Laudt, Ruppert - Schwarz (4), Werner (1), Becker (1), Anhäuser (2), Weidner (1), Warnke (8/4), Weber (5), Schmidt (4), Lauber (1), Weise (6).

Umstadt/Habitzheim: Khan, Kuhlmann - Lubar (3), Drews (1), Schneider (7), Kraus (6/1), Geist, Göttmann (1), Funkc (2), Reeg, Schmitt (2), Milosev, Schevardo, Seifert.

Schiedsrichter: Häfner/Schmitt (Gelnhausen). - Zuschauer: 220. - Zeitstrafen: zwei (Becker, Weise) - drei (Geist zwei, Drews). - Siebenmeter: 4/4 - 4/1.

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