1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Lehnhausen kegelt Meteor in einen Rausch

Erstellt:

Gießen (red). Zweiter Spieltag für die heimischen Hessenliga-Kegler. Während der KC 88 Wettenberg mit dem klaren Punktgewinn beim KSV Wetzlar in der Erfolgsspur bleibt, hatte der KSC Heuchelheim die Meisterschaftsfavoriten der KSG Hönebach-Ronshausen zu Gast. Mit einem 2:1-Erfolg zog sich der Aufsteiger achtbar aus der Affäre. Anders hingegen bei Meteor 85 Mittelhessen:

Auch dank eines überragenden Alexander Lehnhausen wurde beim klaren 3:0-Heimsieg Gute Fahrt Fulda zurück nach Osthessen geschickt.

KSV Wetzlar - KC 88 Wettenberg 2:1 (5142:5041, 42:36): Im ersten Block startete Wettenbergs U24-Nationalspieler Jan Anders mit 258 LP furios. Seine 913 LP (12 Einzelwertungspunkte) bedeuteten nach vier Bahnen persönliche sowie Tagesbestleistung aller Spieler. Er setzte sich so gegen Wetzlars Alexander Rohde (897/11) knapp durch und legte den Grundstein zum späteren Punktgewinn. Frank Körner (867/8) vermochte dem Spitzenduell zwar nicht ganz zu folgen, hatte jedoch im Vergleich mit Wettenbergs Sportwart Patrick Schnell (751/1) keinerlei Schwierigkeiten.

Zusatzpunkt auf der Zielgeraden

Mit rund 100 Holz Rückstand gingen die Gäste in den nächsten Abschnitt. Hier dominierte der Ex-Wettenberger Rainer Scheidt (874/10) an der Seite von Reiner Nokielski (800/2) das Geschehen. Jörg Schnell (849/6) vermochte der sehr starken 448er-Halbzeit nichts mehr draufzupacken und musste Scheidt ziehen lassen. Blockpartner Tino Anders (810/3) streute zu viele individuelle Fehler für ein höheres Ergebnis ein, sodass zwar weitere Wertungen für den fast schon sicheren Teilerfolg auf Wettenbergs Konto gingen, in der Gesamtholzzahl kam der KC jedoch nicht voran.

Im Schlussblock setzte Wettenberg insbesondere mit Kai Göblers 231er-Startbahn erneut zum Höhenflug an, verkürzte damit aber nur vorübergehend, denn die Domstädter stabilisierten sich im weiteren Verlauf. Die KSV-Liberos Michel Andrick (842/4) und Edgar Hardt (862/7) mussten am Ende zwar dem ebenfalls gut aufgelegten Kai-Uwe Schnell (872/9) den Vortritt lassen, kamen jedoch noch auf Augenhöhe mit Kai Göbler (846/5) von der Piste. Der Zusatzpunkt ging so klar an die Gäste.

KSC Heuchelheim - KSG Hönebach-Ronshausen 2:1 (4729:4639, 41:37): Yannick Röhm gelangen starke 817 LP, Andy Kreiling lag fast gleichauf mit 814 LP. Andreas Sekulla konnte sich mit 819 LP nicht absetzen und Rene Sufin erspielte noch starke 793 LP. Der erste Schritt war gemacht. Mit 19 Holz Vorsprung ging es in den zweiten Block. Fast gleichauf erspielten Ingo Vernau mit 792 LP und Christian Weeg mit 791 LP eine Gesamtführung von 114 Holz. Sebastian Knoth mit (769) sowie Lars Schmidt (719) hatten dem nichts entgegenzusetzen.

Am Ende wird es deutlich

Im Schlussblock wurde es kurzfristig nochmal spannend. Mit den 809 LP von Thorsten Schaub hatte Hönebach-Ronshausen den zweiten 800er auf der Bahn. Uwe Reuschling fand dagegen zunächst nicht ins Spiel. Auf der Schlussbahn fielen bei ihm aber noch 210 LP, sodass er sich mit 756 LP ins Ziel rettete. Jörg Wehrenfennig spielte solide 759 LP und hielt damit Jörg Sekulla mit 730 LP auf Abstand.

M85 Mittelhessen - GF Fulda 3:0 (5058:4372, 50:28): Im ersten Block hatte Kai Bolte (797, 5) zunächst Probleme, ins Spiel zu finden. Durch eine gute zweite Halbzeit fing er aber immerhin noch den nachlassenden Joachim Mehler (787, 4) ab. Robert Gellert (822, 7) spielte solide, konnte dem glänzend aufgelegten besten Gästeakteur Chowanietz (850,10) aber auch nicht folgen, was einen Rückstand von 18 Holz bedeutete.

Im Mittelblock begann Rolf Rohrbach (814, 6) zunächst stark, traf seine dritte Bahn jedoch nicht und musste dem starken Wieczorek (824, 8) den Vortritt lassen. Habermehl (779, 3) blieb dagegen blass, was der glänzend spielende René Junge (866,11) deutlich ausnutzte und so für einen Vorsprung von 59 Holz sorgte.

Das Schlussdrittel hätte bei bereits fünf Wertungen für die Gäste noch einmal richtig spannend werden können, da beide Osthessen mit starken Anfangsbahnen aufwarteten. Doch die Mittelhessen hatten mit Michael Buhl (843, 9) und insbesondere mit dem sich in einen wahren Rausch spielenden Alexander Lehnhausen (916, 12) noch zwei heiße Eisen im Feuer. Michael Mehler (778, 2) verlor dabei komplett den Faden und Warneke (354, 1) musste nach 50 Wurf verletzt die Segel streichen, was schlussendlich zum sicheren 3:0 und zur überdeutlichen Gesamtdifferenz führte.

Auch interessant