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»Leider hat uns der Lucky-Punch gefehlt«

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Magdeburg. Es hat nicht sein sollen - zwei Tore fehlen den Mittelhessen Youngsters am Ende, um die große Überraschung zu schaffen und den großen Favoriten SC Magdeburg im Sechzehntelfinale auszuschalten. Am Ende verliert die Mannschaft von Mario Weber und André Ferber 24:28 (9:14) und setzt die Saison nun im DHB-Pokal fort.

Vor 150 Zuschauern waren es von Beginn an die favorisierten Hausherren, die die Partie bestimmen konnten. Bereits nach zehn Minuten führte der SCM mit 7:3, nach 20 Minuten gar mit 12:3, ehe Florian Datz nach 15 (!) torlosen Minuten wieder für die Youngsters traf.

SC Magdeburg - Mittelhessen You. 28:24

»Bis zu dieser Phase ist genau das eingetreten, was wir nicht gehofft haben, wir haben in der Abwehr nicht richtig gearbeitet, hatten viele Fehlwürfe und Ballverluste. Wenn dann alles zusammen kommt, wirst du von einer Mannschaft dieser Qualität überrollt«, kommentierte Weber. Positiv waren die verbliebenen Minuten bis zur Pause, die die Youngsters für sich entscheiden konnten und den Rückstand auf 9:14 verkürzten. Auch aus der Kabine kamen die Mittelhessen mit ordentlich Schwung zurück und zeigten deutlich, dass sie sich noch nicht geschlagen gegeben hatten.

Mit dem Siebenmeter-Treffer von Datz (40. Minute) zum 14:16 wurde die Hoffnung dann wieder richtig groß, der Einzug ins Achtelfinale schien zum Greifen nah. »Dann«, so Weber »haben wir das wirklich gut gemacht bis zur 45. Minute. Leider hat uns dann der Lucky-Punch gefehlt, die Partie mal auszugleichen, Magdeburg mal eine richtige Aufgabe zu geben.« Weber musste aber zugeben, dass die Hausherren am Ende individuell besser waren und diese Klasse sich schlussendlich durchsetzen konnte.

Spätestens mit dem Treffer durch Georg Löwen in der 52. Minute zum 26:19 war die Partie dann entschieden. Die letzten drei Youngsters-Treffer waren dann nur noch Ergebniskosmetik. »Nach dem Rückstand in der 20. Minute konnten wir das weitere Spiel mit 21:16 für uns entscheiden, waren in beiden Spielen wirklich nahe dran, hatten sehr gute Momente und durchaus die Chance weiterzukommen. Klar ist dann jetzt erstmal einmal die Enttäuschung groß, zumal wir mit dem Einzug ins Achtelfinale die direkte Qualifikation für die kommende Saison schon geschafft hätten. Aber wir werden wieder aufstehen und das bestmögliche aus der Saison rausholen«, sagte Weber.

Für Weber, Ferber und die Youngsters geht es nun im Achtelfinale um den DHB-Pokal weiter.

SC Magdeburg: Fiedler, Mohs, Jaidi, Schäfer 10/3, Pfeil 2, Haake 2, Liehr 2, Drachau, Johnson, Hein 4, Möller, Lange 3, Löwen, 6 Hertzfeld 1

Mittelhessen Youngsters: Werum, Herrmann, Gast 2, Jung, Hoepfner 8, Finkeldey 1, J. Weimer 3, Smolka, Datz 6/3, Spandau 1, T. Weimer 2, Stoppel 1

Zuschauer: 150 - Schiedsrichter: Maczeyzil, Blunck - Zeitstrafen: 6:6 Minuten

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