1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Letzte Chance

Erstellt: Aktualisiert:

Lumdatal (mol). Mit einer hohen 21:34-Niederlage beim PSV Recklinghausen im ersten Spiel der »Klassenverbleibsrunde« der Dritten Frauenhandball-Liga im Gepäck kehrte die HSG Lumdatal zurück und möchte sich in der zweiten Partie dafür rehabilitieren.

HSG Lumdatal - Ibbenbürener Spvg. (Sonntag, 13 Uhr)

Diese Möglichkeit bietet sich dem Team von Marcel Köhler nun in eigener Halle, wenn am Sonntag zu einer recht ungewohnten Anwurfzeit (13 Uhr) die Ibbenbürener Spvg. 08 in Londorf gastiert.

Zumindest für die Gastgeberinnen dürfte die Begegnung vor eigenem Publikum die letzte Möglichkeit darstellen, im Kampf um den Klassenerhalt noch ein Wörtchen mitreden zu können. Aber im Prinzip hat sich an der vorab ausgegebenen Zielsetzung trotz der Niederlage im Ruhrgebiet nichts geändert. »Unser Ziel war es, nach Möglichkeit noch drei Spiele zu gewinnen und vor allen Dingen, die Runde nicht auf dem letzten Platz abzuschließen. Das ist aktuell immer noch so, und deswegen wollen wir vor den eigenen Fans jetzt natürlich versuchen, den ersten Erfolg einzufahren!«, betont der HSG-Trainer.

Wie für die Lumdatalerinnen, so verlief aber auch der erste Auftritt in der neuen Runde für das Team aus dem Tecklenburger Land alles andere als erfolgreich. In eigener Halle musste die Mannschaft von Trainer Sascha Zalatel eine überdeutliche 18:29-Niederlage gegen die HSG Gedern/Nidda einstecken und steht damit bei 4:6 Punkten vor dem Duell im Lumdatal schon unter Druck, um den Rückstand auf die ersten beiden Plätze, die es für den Klassenerhalt sein müssten, nicht schon zu groß werden zu lassen.

Ibbenbüren wurde als Zehnter in Staffel C in die »Klassenverbleibsrunde« einsortiert und sammelte in der Hauptrunde mit zwölf Punkten lediglich einen mehr als die Lumdataler Damen, die sich daher Chancen auf einen Erfolg ausrechnen.

»Kleiner Rückraum«

»Ibbenbüren hat vor einer recht wurfstarken Spielerin abgesehen einen eher kleinen und wuseligen Rückraum, weshalb es für uns darauf ankommen wird, extrem kompakt in der Deckung zu stehen. In seiner eigenen Abwehr spielt unserer Gegner zumeist in einer 6:0-Formation, kann aber auch auf eine 3:2:1-Variante umstellen. Daher wird es für uns darauf ankommen, geduldig auf unsere Chancen zu spielen, die wir dann natürlich hochprozentig verwerten müssen. Wenn uns das gelingt, bin ich äußerst optimistisch, dass wir einen Sieg einfahren können«, glaubt HSG-Trainer Köhler, der wieder auf die gute Zuschauerunterstützung hofft.

Auch interessant